Washington D.C./Amman

Trump lädt Jordaniens König Abdullah II. ins Weiße Haus

König Abdullah II. Foto: picture alliance/dpa

Jordaniens König Abdullah II. wird in rund einer Woche zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Dieser habe den König für den 11. Februar ins Weiße Haus eingeladen, teilte der Königshof in Jordanien mit. Aus dem Weißen Haus gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

In Jordanien, einem der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, sind etwa 3000 US-Soldaten stationiert. Das arabische Land zählt auch zu den größten Empfängern von US-Militärhilfe weltweit. Mit Unterstützung des US-Militärs stärkte Jordanien unter anderem die eigenen Streitkräfte und sicherte die Landesgrenzen zum Irak und zu Syrien.

Lesen Sie auch

Das Gespräch Trumps mit Abdullah II. dürfte sich unter anderem um die Palästinenser im Gazastreifen drehen. Trump hatte vorgeschlagen, dass Jordanien und Ägypten diese vorübergehend oder langfristig aufnehmen sollten. Die beiden Länder wie auch andere einflussreiche arabische Staaten in der Region lehnen eine Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza strikt ab.

Jordanien gehört weltweit zu den Ländern, die pro Staatsbürger die meiste Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben. In dem Staat leben vor allem viele Palästinenser und Syrer. Jordanien hatte 1994 einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen. dpa

Döbeln

Jugendliche mit antisemitischen Aufklebern auf frischer Tat gestellt

Der Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen

 14.09.2026

Berliner Leuchtturmprojekt

Musikalische Stolpersteine jetzt in fünf Bundesländern

Mehrere Tausend in Gehwegen eingelassene »Stolpersteine« halten europaweit die Erinnerung an Verfolgte des Naziregimes wach. Jetzt gibt es auch »Stolperstein«-Podcasts

 14.09.2026

Düsseldorf

Josef-Neuberger-Medaille für Mona Neubaur

Mit der Josef-Neuberger-Medaille ehrt die Jüdische Gemeinde Düsseldorf seit über 30 Jahren Menschen oder Institutionen der nichtjüdischen Öffentlichkeit. Für ihren Einsatz gegen Antisemitismus geht der Preis in diesem Jahr an NRW-Ministerin Neubaur

 14.09.2026

Berlin

Ron Prosor warnt vor Hamas-Anschlägen: »Deutschland ist Terrorziel geworden«

Die Bundesrepublik sei für die Terrororganisation nicht mehr lediglich ein Ort des Rückzugs, sagt der israelische Botschafter

 14.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  14.09.2026

Mecklenburg-Vorpommern

Um Merz zu stürzen: Wagenknecht ruft zur taktischen Wahl auf

Eine Woche vor der Landtagswahl sagt die BSW-Gründerin, was sie mit der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erreichen will

 14.09.2026

Berlin

Karin Prien warnt vor AfD: »Meine Mutter hätte Angst«

Die CDU-Politikerin mit jüdischem Familienhintergrund sprach auch von Warnungen ihrer Mutter hinsichtlich des zivilisatorischen Schutzes

 14.09.2026

Berlin/Magdeburg

Operationsplan Deutschland: Reservistenverband will Geheimplan vor AfD schützen

Bislang befindet sich der Plan bei sämtlichen 16 Landesregierungen. Die rechtsextremistische AfD in Sachsen-Anhalt soll ihn nicht bekommen

 14.09.2026

Medien

Studie wirft »New York Times« einseitige Gaza-Berichterstattung vor

Israel als »einziger Aggressor« und Palästinenser als »passive Opfer«: Diese Sichtweise ließ die Zeitung erkennen, so der Autor der Studie

 14.09.2026