Washington D.C./Amman

Trump lädt Jordaniens König Abdullah II. ins Weiße Haus

König Abdullah II. Foto: picture alliance/dpa

Jordaniens König Abdullah II. wird in rund einer Woche zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Dieser habe den König für den 11. Februar ins Weiße Haus eingeladen, teilte der Königshof in Jordanien mit. Aus dem Weißen Haus gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

In Jordanien, einem der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, sind etwa 3000 US-Soldaten stationiert. Das arabische Land zählt auch zu den größten Empfängern von US-Militärhilfe weltweit. Mit Unterstützung des US-Militärs stärkte Jordanien unter anderem die eigenen Streitkräfte und sicherte die Landesgrenzen zum Irak und zu Syrien.

Lesen Sie auch

Das Gespräch Trumps mit Abdullah II. dürfte sich unter anderem um die Palästinenser im Gazastreifen drehen. Trump hatte vorgeschlagen, dass Jordanien und Ägypten diese vorübergehend oder langfristig aufnehmen sollten. Die beiden Länder wie auch andere einflussreiche arabische Staaten in der Region lehnen eine Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza strikt ab.

Jordanien gehört weltweit zu den Ländern, die pro Staatsbürger die meiste Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben. In dem Staat leben vor allem viele Palästinenser und Syrer. Jordanien hatte 1994 einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen. dpa

Berlin

Beschwerde gegen Deutsche Welle: Jüdischer Journalistenverband sieht Defizite in Berichterstattung

Nach Darstellung des JJJ fehlt es in mehreren Beiträgen an journalistischer Sorgfalt. Teilweise seien Tendenzen erkennbar, die als israelfeindlich oder sogar antisemitisch bewertet werden könnten

 31.03.2026

West Bloomfield

FBI: Anschlag auf Synagoge in Michigan war von Hisbollah inspiriert

Nach Angaben der Behörden hatte sich der Mann seit Anfang des Jahres zunehmend mit Pro-Hisbollah-Inhalten im Internet beschäftigt

 31.03.2026

Washington D.C.

USA könnten Krieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden

»Die vollständige Öffnung der Straße ist etwas, woran die Regierung arbeitet, aber die Kernziele der Operation sind klar definiert worden«, sagt Regierungssprecherin Karoline Leavitt

 31.03.2026

Westjordanland

Armee: Drei Terrorangriffe auf israelische Soldaten binnen eines Tages

Zwei Terroristen greifen IDF-Angehörige mit Autos an, ein dritter Angreifer läuft mit einem Messer auf Militärs zu

 31.03.2026

Washington D.C.

Rubio verteidigt Iran-Kurs: »Wir werden unsere Ziele in Wochen erreichen«

Der US-Außenminister fasst die Ziele seines Landes so zusammen: »Erstens die Zerstörung ihrer Luftwaffe. Zweitens die Zerstörung ihrer Marine. Drittens eine drastische Reduzierung ihrer Raketenfähigkeiten. Und viertens die Zerstörung ihrer Produktionsstätten«

 31.03.2026

Madrid

Spanien sperrt Luftraum für an Iran-Krieg beteiligte Flugzeuge

Die Militärbasen Rota und Morón waren bereits für am Krieg beteiligte US-Militärflugzeuge gesperrt. Nun eskaliert der Streit weiter

 30.03.2026

Entscheidung

Versammlung »Kufiyas in Buchenwald« nach Weimar verlegt

Die Gedenkstätte Buchenwald begrüßt die Verlegung einer umstrittenen Versammlung aus dem Lagergelände. Am Jahrestag der Befreiung steht die Erinnerung an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft im Mittelpunkt, nicht politischer Protest

 30.03.2026

Ankara

Erneut iranisches Geschoss von Nato in der Türkei abgefangen

Schon wieder muss ein Nato-Abwehrsystem ein Geschoss aus dem Iran im türkischen Luftraum abfangen. Es ist bereits der vierte Vorfall dieser Art seit Beginn des Iran-Kriegs

 30.03.2026

Berlin

Merz stellt nach Krieg Beitrag für Straße von Hormus in Aussicht

Beim Besuch des syrischen Übergangspräsidenten spielt auch der Iran-Krieg eine Rolle. Der Kanzler dringt auf ein schnelles Ende der Kämpfe

 30.03.2026