Washington D.C./Amman

Trump lädt Jordaniens König Abdullah II. ins Weiße Haus

König Abdullah II. Foto: picture alliance/dpa

Jordaniens König Abdullah II. wird in rund einer Woche zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Dieser habe den König für den 11. Februar ins Weiße Haus eingeladen, teilte der Königshof in Jordanien mit. Aus dem Weißen Haus gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

In Jordanien, einem der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, sind etwa 3000 US-Soldaten stationiert. Das arabische Land zählt auch zu den größten Empfängern von US-Militärhilfe weltweit. Mit Unterstützung des US-Militärs stärkte Jordanien unter anderem die eigenen Streitkräfte und sicherte die Landesgrenzen zum Irak und zu Syrien.

Lesen Sie auch

Das Gespräch Trumps mit Abdullah II. dürfte sich unter anderem um die Palästinenser im Gazastreifen drehen. Trump hatte vorgeschlagen, dass Jordanien und Ägypten diese vorübergehend oder langfristig aufnehmen sollten. Die beiden Länder wie auch andere einflussreiche arabische Staaten in der Region lehnen eine Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza strikt ab.

Jordanien gehört weltweit zu den Ländern, die pro Staatsbürger die meiste Zahl an Flüchtlingen aufgenommen haben. In dem Staat leben vor allem viele Palästinenser und Syrer. Jordanien hatte 1994 einen Friedensvertrag mit Israel geschlossen. dpa

Meinung

Die Juden waren’s!

Claudia Roth und die jüdische Lobby: Eine kleine Chronik der Unschuld

von Andreas Büttner  06.11.2026

Interview

»Ich bezweifle, dass Claudia Roth es ernst meint mit dem Kampf gegen Antisemitismus«

JSUD-Präsident Ron Dekel geht mit der Grünen-Politikerin hart ins Gericht und wirft ihr vor, antisemitische Narrative salonfähig zu machen

von Michael Thaidigsmann  06.11.2026

Israelfeindliche Politikerin

Berliner Linke fordert Vanessa Emde zum Mandatsverzicht auf

Nach Wochen der Diskussion über den Umgang mit der direkt gewählten Abgeordneten, scheint die Parteispitze nun durchgreifen zu wollen

 06.11.2026

Vorwurf der Kampagne

Eklat um Claudia Roth: Nun reagiert der Zentralrat

Die Grünen-Politikerin bereut es, israelfeindliche Regisseure auf der Berlinale kritisiert zu haben und sieht die Schuld dafür beim Zentralrat der Juden

 06.11.2026

Berlin

Gregor Gysi für Rauswurf von Vanessa Emde

»Ich hoffe, dass wir sie ausschließen«, sagt Gysi über die wegen israelfeindlicher Aussagen umstrittene Abgeordnete

 06.11.2026

Bayern

Charlotte Knobloch wünscht sich Ilse Aigner als Bundespräsidentin

Die bayerische Landtagspräsidentin »lebt mit den Menschen, nicht über ihnen«, so Knobloch

 06.11.2026

USA

Trump will bald Entscheidung zum Iran-Krieg verkünden

Nach der Wahlniederlage seiner Republikaner beschäftigt sich US-Präsident Trump mit der Frage, ob er den Krieg mit dem Iran wiederaufnehmen soll. Die Bemühungen der Vermittler laufen auf Hochtouren

 06.11.2026

Berlin

Emde erschien mit radikaler Anti-Israel-Aktivistin zur Fraktionssitzung

Während die Linke weiter um den Umgang mit der Neuköllner Abgeordneten ringt, provozierte diese erneut

 05.11.2026

Interview

Kann Israel ohne Amerikas Waffen bestehen?

Der Politikwissenschaftler Jonathan Rynhold erklärt, was ein Ende der US-Militärhilfe für Israels Sicherheit bedeuten würde und wie sich das Verhältnis zu Washington in Zukunft entwickeln könnte

von Sabine Brandes  05.11.2026