Washington D.C.

Trump kündigt Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und Libanon an

Präsident Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) bei der Bekanntgabe der Waffenruhe-Verlängerung Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

US-Präsident Donald Trump hat nach Gesprächen im Weißen Haus eine Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon um weitere drei Wochen bekanntgegeben. Nach seinen Worten ist das Treffen mit israelischen und libanesischen Vertretern erfolgreich verlaufen. Die Vereinigten Staaten wollten zudem mit Beirut zusammenarbeiten, damit sich das Land besser gegen die Hisbollah schützen könne.

Die ursprünglich auf zehn Tage angelegte Feuerpause war erst vergangene Woche vereinbart worden. Washington verfolgt damit nach eigenen Angaben zwei Ziele: Einerseits sollen direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon vorangebracht werden, andererseits soll ein erneutes Aufflammen der Kämpfe die diplomatischen Bemühungen im Konflikt mit dem Iran nicht gefährden.

Trump kündigte außerdem an, in naher Zukunft sowohl Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als auch den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun empfangen zu wollen. Nach Aussagen aus Washington hofft der Präsident, dass ein solches Treffen noch während der verlängerten Waffenruhe zustande kommen kann.

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Aus libanesischen Regierungskreisen hieß es, ein trilaterales Treffen sei derzeit schwer vorstellbar. Solange israelische Truppen weiterhin Teile des Südlibanon kontrollierten und Luftangriffe stattfänden, seien politische Fortschritte nur begrenzt möglich. Beirut fordert seit längerem einen vollständigen israelischen Rückzug aus dem Grenzgebiet. Israel wiederum verlangt, dass die Hisbollah militärisch entwaffnet wird und keine Bedrohung mehr für den Norden des Landes darstellt.

Kurz vor dem Treffen in Washington wurden nach israelischen Angaben mehrere Raketen aus dem Libanon auf Grenzorte abgefeuert. Die israelische Armee reagierte demnach mit Angriffen auf Abschussrampen. Trump sagte anschließend, Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung, müsse dabei jedoch »vorsichtig« und »gezielt« vorgehen.

Seit dem 8. Oktober 2023 greift die Hisbollah Israel immer wieder unprpvoziert mit Raketen an. Der jüdische Staat reagiert. Die libanesische Terrororganisation griff zunächst auf der Seite der ebenfalls von Teheran finanzierten hamas in den am 7. Oktober begonnenen Krieg ein. Später attackierten die Terroristen Israel parallel zum direkten Krieg mit dem iranischen Regime. im

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