Dallas

Trump: Krieg mit Iran soll kurz nach der Wahl enden

US-Präsident Donald Trump am Mittwoch (Ortszeit) beim Parteitag der Republikaner in Dallas Foto: picture alliance / Sipa USA

US-Präsident Donald Trump rechnet mit einem baldigen Ende des Krieges mit Iran. Bei einem Auftritt auf dem Parteitag der Republikaner zur Vorbereitung auf die Zwischenwahlen sagte er in Dallas, die Kämpfe würden »sehr bald nach der Wahl« beendet sein. Zugleich bekräftigte Trump, dass Iran unter keinen Umständen eine Atomwaffe besitzen dürfe.

Der Konflikt ist inzwischen im siebten Monat. Damit dauert der Krieg deutlich länger als von Trump ursprünglich vorhergesagt. Zu Beginn hatte der Präsident noch von einer Dauer von vier oder fünf Wochen gesprochen.

Bei der Veranstaltung stellte Trump die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe erneut als zentrale Begründung für das Vorgehen seiner Regierung heraus. »Glaubt hier irgendjemand, dass Iran eine Atomwaffe haben sollte? Irgendjemand?«, fragte er die Teilnehmer. Die Antwort aus dem Publikum fiel eindeutig aus: »Nein!«

Lesen Sie auch

Trump zufolge hoffe die iranische Führung darauf, dass die Republikaner die Wahl verlieren. »Sie hoffen, dass wir verlieren, damit sie sich mit dummen, schwachen Demokraten auseinandersetzen können und ihre Atombombe haben. Aber wir werden nicht zulassen, dass das passiert«, sagte der Präsident.

Seine optimistische Prognose kommt allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg innenpolitisch zunehmend zum Problem für Trump werden könnte. Einer aktuellen NBC-News-Umfrage zufolge lehnen 69 Prozent der Amerikaner seinen Umgang mit dem Konflikt ab. Auch innerhalb der Republikanischen Partei ist die Zustimmung zurückgegangen. Der Anteil der Republikaner, die Trumps Vorgehen entschieden befürworten, liegt demnach bei 30 Prozent und damit 18 Prozentpunkte niedriger als im Frühjahr.

Trump kündigte an, dass die Öl- und Benzinpreise nach einem Ende des Krieges wieder sinken würden. im

Saba Farzan

Schließt die Botschaft Irans!

Deutschland muss verstehen, dass diese Diktatur nicht mehr zu halten ist

von Saba Farzan  25.10.2026

Iran-Krieg

Bericht: Iran nimmt US-Diplomaten in Nahost ins Visier

US-Botschaftspersonal wird im Nahen Osten reduziert. Hintergrund sollen Erkenntnisse von US-Nachrichtendiensten zu Anschlagsplänen des Irans sein

 25.10.2026

Regierungsbildung

Zwei Showdowns bei der Linken: Wie weiter mit Rot-Grün-Rot?

Der Streit um eine israelfeindliche Linke-Abgeordnete belastet die Berliner Regierungsbildung. Zugleich muss die Linke über Koalitionsverhandlungen entscheiden – wie hängen die Termine zusammen?

 25.10.2026

Umfrage

Umfrage: So würde Deutschland abstimmen, wenn am Sonntag Wahlen wären

 25.10.2026

Das eingeschaltete Blaulicht ist auf dem Dach von einem Einsatzfahrzeug der Polizei am 28.02.2026 bei einem Polizeieinsatz zu sehen.

Bayern

Brand von Hitler-Teehaus: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Die Hintergründe

von Judith Kubitscheck  24.10.2026

Analyse

Israel hat die Wahl

Der jüdische Staat stimmt kommende Woche über eine neue Knesset ab. Alles deutet auf eine Richtungsentscheidung hin

von Guy Katz  24.10.2026

Polen

»Wo Erinnerung zur Ware wird, gerät die Würde ins Wanken«

NRW-Europaminister Nathanael Liminski (CDU) hat in Warschau Briefe von NS-Opfern an Gedenkstätten übergeben

von Holger Spierig  23.10.2026

Handelte es sich beim Nationalsozialismus um eine linke Ideologie?

Ein Faktencheck

 23.10.2026

Justiz

Ermittler: Ahmetovic kooperierte nicht bei Durchsuchungen

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt im Zusammenhang mit der Ausschreibung eines früheren Klinikgeländes in Lehrte bei Hannover gegen den SPD-Politiker

 23.10.2026