Nahost

Trump: »Höherer Preis« für Israel

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede im Civic Center von Charleston (West Virginia) Foto: dpa

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend (Ortszeit) angekündigt, Israel werde wegen der Entscheidung der USA, ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, »einen höheren Preis« bei Friedensgesprächen mit den Palästinensern bezahlen müssen.

In einer Rede in Charleston (West Virginia) sagte Trump, die Palästinenser würden »etwas sehr Gutes« bei künftigen Verhandlungen bekommen. Konkret wurde der US-Präsident nicht.

entscheidung Erneut verteidigte Trump seine Entscheidung zur Botschaftsverlegung, die im Mai 2018 in die Tat umgesetzt wurde. »Wir haben es (Jerusalem) vom Tisch genommen. Frühere Verhandlungen sind immer an Jerusalem gescheitert. Jetzt muss Israel einen höheren Preis bezahlen, weil es (Jerusalem) nicht mehr auf dem Tisch liegt. Die Palästinenser werden etwas sehr Gutes bekommen, denn sie sind als Nächste dran«, so Trump.

Bisher sind keine Details des mehrfach in Aussicht gestellten Nahost-Friedensplans von Donald Trump bekannt geworden. Ein Zeitplan liegt ebenfalls nicht vor. Nach Trumps Ankündigung von Ende 2017, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, hatten Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde die Gespräche mit Mitgliedern der US-Regierung abgebrochen. ag

Höchberg

Mann wegen Israel-Anstecker schwer verletzt

Die zuständige Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

 21.07.2026

Beirut

USA: Erste Schritte bei »Pilotzonen« im Südlibanon

Nach jahrzehntelangem Kriegszustand gab es zuletzt Annäherungsversuche zwischen Israel und dem Libanon. Nun verkündet das US-Außenministerium als Vermittler einen weiteren Schritt

 21.07.2026

Washington D.C.

Trump: »Netanjahu wird unter keinen Umständen festgenommen«

Der amerikanische Präsident wendet sich gegen die Aussage des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, der eine Festnahme prüfen lässt

 21.07.2026

Nahost

Israel vermutet Verlagerung von Uran-Zentrifugen in unterirdische Anlage

Experten gehen davon aus, dass sich die Tunnel rund 90 bis 137 Meter unter massivem Fels im »Pickaxe Mountain« befinden und Platz für mehrere nukleartechnische Einrichtungen bieten

 21.07.2026

London

Ed Miliband wird neuer britischer Außenminister

Wer ist der neue, jüdische Chefdiplomat Großbritanniens?

 21.07.2026

Budapest

Judit Polgár lehnt Angebot der Präsidentschaft ab

So begründet die Schachlegende ihr Nein

 21.07.2026

Washington D.C./Ramallah

USA zweifeln an erklärtem Ende des palästinensischen Terror-Renten-Systems

Das US-Außenministerium lässt sich von einer unabhängigen Überprüfung, die die Palästinenser in Auftrag gegeben hatten, nicht überzeugen

 21.07.2026

Nahost

Zehnte Nacht in Folge mit Luftschlägen gegen Iran

Während der neuen Angriffswelle berichteten iranische Medien von Explosionen in mehreren Städten und Regionen im Süden des Landes

 21.07.2026

Krieg

USA starten neue Angriffswelle gegen Iran

Die Vereinigten Staaten greifen das Mullah-Regime die zehnte Nacht in Folge an

 20.07.2026