Washington

Trump droht Iran mit »vollständiger Zerstörung«

US-Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / abaca

Im Konflikt mit dem Iran hat Donald Trump neue Militärschläge angekündigt. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident, Teheran werde am Samstag »sehr hart getroffen«. Zugleich deutete er an, dass künftig auch Ziele ins Visier geraten könnten, die bislang nicht in Betracht gezogen worden seien. Eine »vollständige Zerstörung« drohte Trump dem Teheraner Regime an.

Trump erklärte später, das amerikanische Militär habe innerhalb von drei Tagen 42 Schiffe der iranischen Marine außer Gefecht gesetzt und große Teile der iranischen Luftstreitkräfte sowie Kommunikationssysteme zerstört. »Wir kommen im Iran sehr gut voran, Sie sehen ja das Ergebnis«, sagte Trump. »Wir haben ihre Luftwaffe ausgeschaltet, wir haben ihre Kommunikation ausgeschaltet.«

»Sie sind schlechte Menschen, einfach schlechte Menschen«, sagte Trump über das Teheraner Regime. »Wenn man sich den 7. Oktober ansieht und alles danach, wenn man sich all die Tötungen anschaut, die sie seit 47 Jahren begangen haben, dann musste das getan werden.«

Lesen Sie auch

Die iranische Führung sei einer Atomwaffe sehr nahe gewesen. »Sie sind verrückt, und sie hätten sie eingesetzt«, so Trump. »Also haben wir der Welt einen Gefallen getan.«

»Sie waren dabei, den Nahen Osten zu übernehmen und zu beherrschen«, so Trump über das Regime. »Es ist das erste Mal in Tausenden von Jahren, dass der Iran gegen die umliegenden Länder des Nahen Ostens verloren hat.« Er fuhr fort: »Iran ist nicht länger der Rüpel des Nahen Ostens, sondern stattdessen dessen Verlierer – und wird es für viele Jahrzehnte bleiben, bis sie kapitulieren oder vollständig zusammenbrechen!«

Bereits zuvor hatte Trump erklärt, es werde »keinen Deal mit Iran außer einer bedingungslosen Kapitulation geben«. Wie genau diese aussehen könnte, blieb unklar. im

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 09.09.2026 Aktualisiert

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  09.09.2026 Aktualisiert

Berlin

Zweite Anklage wegen Mordversuchs am Holocaust-Mahnmal

Khalaf A. habe mit dem bereits im März wegen des Mordversuchs verurteilten Wassim Al M. in Kontakt gestanden und diesen ermutigt, sein Vorhaben umzusetzen, hieß es

 09.09.2026

Verteidigung

Nach Deal über VW-Werk: Israelische Rüstungsunternehmen wollen noch mehr in Deutschland investieren

Rafael und Elbit wollen die deutsch-israelische Zusammenarbeit bei der Produktion von Abwehrraketen und anderem Militärgerät erheblich ausweiten. Covenant will in Sachsen Marschflugkörper produzieren

 09.09.2026

Mascha Malburg und Joshua Schultheis

In eigener Sache

Mascha Malburg und Joshua Schultheis werden mit dem Georg-Stefan-Troller-Preis ausgezeichnet

Die Redakteurin der Jüdischen Allgemeinen und der freie Mitarbeiter erhalten die Auszeichnung für ihre Interviewreihe mit Juden aus Deutschland

 09.09.2026

Iran

Kamran Hekmati in Teheran aus dem Gefängnis entlassen

Der 71-jährige iranisch-amerikanische Jude kommt nach einjähriger Haft wegen einer Reise nach Israel frei, darf das Land aber weiterhin nicht verlassen

 09.09.2026

Bundestag

Merz wirft AfD Pläne für »ethnische Säuberungen« vor

Wenige Tage nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt gibt sich Bundeskanzler Merz kämpferisch gegenüber der Partei. Bei der Generaldebatte im Bundestag wirft er ihr vor, mit ihren migrationspolitischen Positionen das Land zu spalten

 09.09.2026

Fußball

»Für Juden spielen wir nicht«

Beim Oberliga-Verein Tennis Borussia Berlin soll es zu antisemitischen Anfeindungen gegen den jüdischen Vorstandsvorsitzenden Ariel Gala gekommen sein – aus der eigenen Jugendabteilung

 09.09.2026

Max Privorozki

»Ich werde Halle nicht verlassen, solange wir in einer freien Gesellschaft leben«

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk spricht der Gemeindevorsitzende über Wahlergebnisse, Prognosen und die Aufgabe der Gesellschaft

 09.09.2026