Krieg

Trump kündigt weitere Angriffe auf Iran an

US-Präsident Donald Trump beim Nato-Gipfel in Ankara Foto: picture alliance / AP Photo/Alex Brandon

Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren US-Angriffen heute Nacht gedroht. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht »hart getroffen« und »wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen«, sagte Trump bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels in Ankara.

Trump zeigte sich nicht glücklich über das »sehr schlechte Benehmen« der Führung in Teheran. Zugleich sagte er, dass er abwarten wolle, »wie sich alles entwickelt«. Trump drohte ferner damit, erneut eine Blockade gegen den Iran zu errichten. Im Iran-Krieg hatte das US-Militär zeitweise Schiffe daran gehindert, Häfen im Iran anzusteuern oder von diesen loszufahren.

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Das US-Militär hatte in Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Straße von Hormus in der Nacht zum Mittwoch Dutzende Ziele im Iran bombardiert. Zudem setzten die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft. Irans Militär kündigte Medienberichten zufolge eine Reaktion auf die US-Angriffe an. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten am frühen Morgen die Sirenen. Eigentlich hatten die USA und der Iran eine Waffenruhe vereinbart.

Was nach US-Angaben zerstört wurde

Trump sagte, dass ein wieder aufgebautes Radar des Irans bei den gestrigen Angriffen zerstört worden sei. Das US-Militär habe ferner die für Irans Ölindustrie wichtige Insel Charg angegriffen.

Nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte das Militär zudem unter anderem unterirdische Anlagen, in denen der Iran Drohnen und Raketen lagern soll, sowie Verteidigungsanlagen an der Küste ins Visier genommen. Auch Radarstationen und Überwachungsanlagen seien angegriffen worden, sagte Hegseth weiter.

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