Berlin

Touristengruppe an Bushaltestelle antisemitisch beleidigt

Ein Bus der BVG in Berlin Foto: picture alliance / galoppfoto

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist am Mittwochabend eine Touristengruppe von einem Mann beleidigt worden.

Beamte wurden deshalb gegen 20:00 Uhr zu einer Bushaltestelle an der Kreuzung Charlottenstraße und Rudi-Dutschke-Straße gerufen, wie aus einer Erklärung der Polizei hervorgeht.

Ein Zeuge war vor Ort. Dieser habe den Beamten geschildert, »dass er zuvor vernommen habe, wie der Tatverdächtige, ein 40-Jähriger, antisemitische Beleidigungen in Richtung einer ebenfalls auf den Bus der Linie M 29 wartenden Touristengruppe getätigt habe«, so die Polizei Berlin.

Lesen Sie auch

»Höchst unkooperativ«

Der Täter trat dieser Aussage zufolge bedrohlich auf. Gegenüber der Polizei war er »höchst unkooperativ und äußerte sich weiter judenfeindlich«.

Wie sich bei einer Atemalkoholmessung herausstellte, lag der Wert des Täters bei drei Promille. Weitere Beamten wurden angefordert, um ihn in Gewahrsam zu bringen, wo der Mann erkennungsdienstlich behandelt wurde.

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin ermittelt nun. im

Washington

Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran

Während sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA zuletzt zugespitzt haben, setzen die USA weiter auf eine Verhandlungslösung mit Teheran. Nun äußert sich der US-Außenminister dazu

 08.05.2026

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026

Essay

Wenn meine Töchter mich fragen

Am 8. Mai 1945 wurde der NS-Staat besiegt, aber nicht das Denken, das ihn ermöglicht hat. Der Hass wächst heute wieder. Werde ich meinen Kindern einmal sagen können, dass ich nicht geschwiegen, sondern widersprochen habe?

von Andreas Albrecht  08.05.2026

Initiative

Antisemitismusbeauftragter Klein begrüßt Gesetzentwürfe im Bundesrat

Im Bundesrat geht es an diesem Freitag um den Handel mit Nazi-Opfer-Gegenständen und um das Leugnen des Existenzrechts Israels. Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein begrüßt die Vorstöße

von Anita Hirschbeck  08.05.2026

Meinung

Der »Tag des Sieges« und der Krieg heute

Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges müssen wir die Geschichte neu aufrollen und hinterfragen, wie wir mit dem stets pompös begangenen 9. Mai umgehen sollen

von Irina Bondas  08.05.2026

Washington D.C./Teheran

USA fordern Freilassung von Nobelpreisträgerin Mohammadi

Der Gesundheitszustand der inhaftierten iranischen Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist schlecht

 08.05.2026

Boulder/Washington D.C.

Brandanschlag auf Solidaritäts-Demo für Hamas-Geiseln: Täter bekennt sich schuldig

Nach dem tödlichen Angriff in Colorado auf eine Solidaritätskundgebung für israelische Geiseln droht dem mutmaßlichen Täter nach seinem Geständnis nun lebenslange Haft

 08.05.2026

Washington D.C.

USA laden Israel und Libanon zu neuer Gesprächsrunde ein

Nach israelischen Angaben soll es bei den Treffen unter anderem um konkrete Schritte zur Entwaffnung der Hisbollah gehen

 08.05.2026