Berlin

Tatverdächtiger nach antisemitischem Vorfall ermittelt

Hier ereignete sich der antisemitische Angriff. Foto: picture alliance / Markus C. Hurek

Sieben Monate nach einem antisemitischen Vorfall an der Berliner U-Bahnstation Westphalweg hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Hinweise aus der Bevölkerung hätten zur Namhaftmachung des Mannes geführt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit.

Die Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes dauerten weiter an. Die Polizei hatte im Januar Videoaufzeichnungen des Tatverdächtigen aus dem U-Bahnhof veröffentlicht.

Der Mann soll am 13. September vergangenen Jahres einen Hebräisch sprechenden Mann im U-Bahnhof Westphalweg in Berlin-Mariendorf antisemitisch beleidigt haben. Nach Angaben der Polizei hatte das 43-jährige Opfer in Begleitung seines Sohnes auf der Straße telefoniert.

Auf dem Gehweg vor dem U-Bahnhof rempelte ihn der Tatverdächtige unvermittelt an und beleidigte ihn judenfeindlich. Das Opfer erlitt eine Schulterprellung. epd/ja

Sachsen-Anhalt

Wie stark wird die AfD?

Ulrich Siegmund will mit der AfD künftig allein regieren in dem Bundesland. Ministerpräsident Sven Schulze von der CDU hält dagegen. Jetzt entscheiden die Wähler über die Mehrheitsverhältnisse

 05.09.2026

Exklusiv-Interview

»Anders als Hitler ist die AfD nicht kriegslüstern«

Der Historiker und Bestsellerautor Götz Aly über die Radikalisierung des NS-Regimes, Vergleiche zwischen dem Ende der Weimarer Republik mit der heutigen Zeit und die Sinnhaftigkeit eines AfD-Verbots

von Michael Thaidigsmann  05.09.2026

Berlin

Elif Eralp möchte Benjamin Netanjahu verhaften lassen

Die Linken-Spitzenkandidatin in Berlin bezichtigt Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu schwerer Verbrechen

 04.09.2026

Kommentar

Wladimir Putin setzt auf unsere Langsamkeit

Konsulatsschließungen fangen keine Drohnen ab, Sanktionen schützen keinen Flughafen. Deutschland muss gegenüber Russland endlich eine härtere Gangart einschlagen

von Sergey Lagodinsky  04.09.2026

Jerusalem

»... dann werden wir Iran in die Steinzeit zurückversetzen«

Für den Fall eines erneuten Angriffs auf Israel droht Verteidigungsminister Israel Katz dem Mullah-Regime mit massiven Vergeltungsschlägen

 04.09.2026

Israel-Hasserin El Hissy

Jüdische Gemeinde Frankfurt übt scharfe Kritik am Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Die Hintergründe

 04.09.2026

Stuttgart

Wie Fans Attentäter feiern - und welche Gefahren das birgt

Attentätern wird oft in sozialen Netzwerken gehuldigt. Eine Studie der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württember zeigt, wie leicht gerade Minderjährige an solche Inhalte kommen

von Marco Krefting  04.09.2026

Sachsen-Anhalt

BSW-Spitzenkandidatin bereit zu Kooperation mit AfD

Politik müsse sich an Inhalten orientieren, sagte Claudia Wittig im ARD-Morgenmagazin

 04.09.2026

Interview

Historikerin: AfD will Erinnerung an NS-Zeit und Schoa ausradieren

Die Holocaust-Forscherin Andrea Löw über jüdisches Leben in der NS-Zeit, die bevorstehende Wahl in Sachsen-Anhalt und Parallelen zwischen NSDAP und AfD

 04.09.2026