Berlin

Tatverdächtiger nach antisemitischem Vorfall ermittelt

Hier ereignete sich der antisemitische Angriff. Foto: picture alliance / Markus C. Hurek

Sieben Monate nach einem antisemitischen Vorfall an der Berliner U-Bahnstation Westphalweg hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Hinweise aus der Bevölkerung hätten zur Namhaftmachung des Mannes geführt, teilte die Berliner Polizei am Donnerstag mit.

Die Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes dauerten weiter an. Die Polizei hatte im Januar Videoaufzeichnungen des Tatverdächtigen aus dem U-Bahnhof veröffentlicht.

Der Mann soll am 13. September vergangenen Jahres einen Hebräisch sprechenden Mann im U-Bahnhof Westphalweg in Berlin-Mariendorf antisemitisch beleidigt haben. Nach Angaben der Polizei hatte das 43-jährige Opfer in Begleitung seines Sohnes auf der Straße telefoniert.

Auf dem Gehweg vor dem U-Bahnhof rempelte ihn der Tatverdächtige unvermittelt an und beleidigte ihn judenfeindlich. Das Opfer erlitt eine Schulterprellung. epd/ja

Teheran

Iran: Antwort auf US-Vorschlag an Pakistan übermittelt

Zurzeit gilt eine fragile Waffenruhe im Iran-Krieg. Die USA haben einen Vorschlag zur Beendigung des Konflikts gemacht. Die Antwort soll nun vorliegen

 10.05.2026

Naher Osten

Erneut iranische Angriffe auf Golfstaaten

Aus Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar werden Attacken des iranischen Regimes gemeldet. Offiziell gilt eine Waffenruhe in dem Konflikt

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Kommentar

Wenn »schwarz auf weiß« nicht mehr genügt

Eine funktionierende Demokratie braucht freie Medien – aber vor allem glaubwürdige

von Roman Haller  10.05.2026

Teheran

Iran droht USA im Falle von weiteren Angriffen mit Vergeltung

Das Mullah-Regime warnt die USA vor weiteren Attacken auf Handelsschiffe. Ob mittlerweile die von US-Präsident Trump erwartete Antwort aus Teheran auf den Friedensvorschlag eingegangen ist, ist nicht bekannt

 10.05.2026

Moskau

Russland will Uran aus dem Iran einlagern

Kremlchef Putin erklärt, dass Russland bereit sei, angereichertes Uran aus dem Iran einzulagern. Ob die USA dem Vorschlag zustimmen werden, ist offen

 10.05.2026

Washington

Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran

Während sich die Spannungen zwischen dem Iran und den USA zuletzt zugespitzt haben, setzen die USA weiter auf eine Verhandlungslösung mit Teheran. Nun äußert sich der US-Außenminister dazu

 08.05.2026

Meinung

»Boykottlisten« gegen »Zionisten«? Die 30er-Jahre lassen grüßen

Streit um eine Palästina-Halskette: Was wirklich im Berliner Café »The Barn« passierte, was das Café »Acid« damit zu tun hat und welche Rolle die Lokalpresse spielt

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Andenken

Vier Schulen und mehrere Plätze nach Margot Friedländer benannt

Vor einem Jahr - am 9. Mai - starb die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer mit 103 Jahren. Für viele war sie ein Vorbild. Inzwischen tragen immer mehr Schulen, Straßen und Plätze ihren Namen. Eine Übersicht

von Karin Wollschläger  08.05.2026