Antisemitismus

Täter zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der Angreifer bespuckte die Kippa und warf sie dann in den Mülleimer.

Ein junger Mann, der in Freiburg einem 19-Jährigen die Kippa vom Kopf gerissen hatte, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Bewährung Gegen den zur Tatzeit 23-Jährigen erging ein Strafbefehl des Amtsgerichts Freiburg über sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung und eine Geldauflage von 3000 Euro. Zuvor hatte die »Bild«-Zeitung berichtet.

Seit dem 20. Mai sei der Mann damit rechtskräftig wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Beleidigung verurteilt, wie ein Sprecher des Gerichts am Donnerstag mitteilte.

Die Tat hatte sich am 5. November 2019 in einem Fitnessstudio in Freiburg ereignet. Angaben des 19-Jährigen, Informationen aus der Datenbank des Fitnessstudios und Zeugenhinweise hatten die Ermittler auf die Spur des 23-Jährigen gebracht. dpa

Nahost

Iran lehnt Beschränkungen des Atomprogramms ab

US-Präsident Trump hatte dem Mullah-Regime mit einem Militärschlag gedroht, sollte es sich einem Nuklear-Abkommen verweigern

 28.01.2026

Tagung

Europäische Rabbiner diskutieren interreligiösen Dialog in Jerusalem

Wie viel Religion braucht der Frieden? Diese Frage stand im Zentrum einer Podiumsveranstaltung der Europäischen Rabbinerkonferenz bei deren Tagung in Jerusalem

 28.01.2026

Holocaust-Gedenktag

»Mama, wo sind all die Menschen?«

Tova Friedman sprach im Deutschen Bundestag über ihre Deportation nach Auschwitz, das Grauen im KZ und darüber, was das Überleben mit ihr gemacht hat. Wir dokumentieren ihre Rede

von Tova Friedman  28.01.2026

Meinung

Was würden Saba und Safta sagen?

Sie würden uns zurufen: »Wehrt euch gegen diesen Hass! Schließt euch mit denen zusammen, die in Deutschland bisher schweigen, aber dennoch die Mehrheit darstellen«

von Avitall Gerstetter  28.01.2026

Berlin

DIG fordert klare EU-Entscheidung gegen Revolutionsgarden

Volker Beck, der Präsident der Organisation, erklärt, die Maßnahmen müssten über symbolische Schritte hinausgehen

 28.01.2026

Berlin

Feuer im Jüdischen Krankenhaus: Kein antisemitisches Motiv

In der Nacht kommt es zu einem Feueralarm. Ein Patient steht im Verdacht, einen Brand verursacht zu haben. Viele Details sind weiterhin unklar

 28.01.2026 Aktualisiert

Washington D.C.

USA kündigen mehrtägige Militärübungen im Nahen Osten an

US-Präsident Donald Trump spricht von einer »schönen Armada«, die sich in der Nähe Irans befinde

 28.01.2026

New York

UNO-Vollversammlung: Holocaust-Überlebende hält erste Rede auf Hebräisch

»Der Holocaust begann nicht mit den Gaskammern. Er begann mit Worten, Hetze, Propaganda, Witzen, Anschuldigungen und Gleichgültigkeit«, sagt Sara Weinstein

 28.01.2026

New York

»Fucking Jew«: Rabbiner beleidigt und angegriffen

Der Angreifer soll das Opfer antisemitisch beleidigt und ihm ins Gesicht geschlagen haben

 28.01.2026