Berlin

Steinmeier präsentiert Forschungsergebnisse zum Umgang mit NS-Zeit

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier präsentiert heute gemeinsam mit dem Historiker Norbert Frei die Ergebnisse des Forschungsprojekts zum Umgang früherer bundesdeutscher Staatsoberhäupter mit der Zeit des Nationalsozialismus.

Das Forschungsteam um den Jenaer Wissenschaftler betrachtete dabei das Handeln von sechs Bundespräsidenten und des Bundespräsidialamts in der Zeit von 1949 bis 1994. Dabei ging es um die Frage, wie sich Amtsträger zur Geschichte der Nazis und der Aufarbeitung der Verbrechen verhalten haben.

Gestartet wurde das Forschungsprojekt im Frühjahr 2020. Bei der Präsentation erster Ergebnisse im Herbst 2021 nannte Frei die Rolle der Bundespräsidenten der sogenannten alten Bundesrepublik beim Umgang mit der NS-Vergangenheit »eher Moderatoren als Avantgarde«.
Betrachtet wurden für das Forschungsprojekt neben Reden und öffentlichen Auftritten auch personelle Kontinuitäten zur NS-Zeit, Entscheidungen für Ordensverleihungen und Begnadigungen. epd

Krieg gegen Iran

Medienbericht: Trump will Mullahs nur wenige Tage Zeit geben

Als der US-Präsident am Dienstag einseitig eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran verkündete, nannte er keine neue Frist. Unbegrenzt verlängern, will er sie US-Medien zufolge aber nicht

 22.04.2026

Nahost

Voller Vorurteile

Es ist geradezu atemraubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verkehrt wird, wenn es um Israels Reaktion auf islamistische Terrororganisationen geht

von Jacques Schuster  22.04.2026

Michael Thaidigsmann

Haltlose Rüge aus Straßburg

Der Menschenrechtskommissar des Europarats wirft Deutschland »unangemessene Beschränkungen« propalästinensischer Proteste vor. Überzeugende Belege legt er jedoch nicht vor

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

Nahost

Trump verlängert Waffenruhe: Wie es jetzt weitergehen könnte

Welche Szenarien sind jetzt denkbar?

von Cindy Riechau, Arne Bänsch  22.04.2026

Nahost

Behörde: Iran beschießt Frachter in Straße von Hormus

Immer wieder kommt es in der Straße von Hormus zu Angriffen auf Schiffe. Die britische Behörde UKMTO meldet nun gleich zwei Vorfälle

 22.04.2026

New York

Wegen Haltung der Demokraten zu Israel: Alan Dershowitz wird Republikaner

Seine bisherige Partei sei zur »antiisraelischsten Partei in der amerikanischen Geschichte« geworden, schreibt der jüdische Jurist

 22.04.2026

New York/London

IAEA-Chef: Iran-Abkommen ohne Kontrolle wertlos

Rafael Grossi warnt vor der »Illusion eines Abkommens« oder um ein Versprechen, dessen Einhaltung niemand sicher feststellen könne

 22.04.2026

London

Beratungen über Wiederöffnung der Straße von Hormus beginnen

Diskutiert werden sollen auch Einsatzkräfte, Führungsstrukturen sowie die Verlegung von Einheiten in die Region

 22.04.2026

Europäische Union

Keine Mehrheit für Strafmaßnahmen gegen Israel

Vor allem Spanien und Irland hatten vor der Sitzung der Außenminister in Luxemburg Druck gemacht und die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der EU mit Israel verlangt. Sie scheiterten erneut

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026