Berlin-Spandau

Schoa-Mahnmal beschmiert

Mahnmal für die zerstörte Spandauer Synagoge und die Opfer der Schoa am Lindenufer in Spandau Foto: picture alliance / imageBROKER

Ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust und für die ehemalige Synagoge in Berlin-Spandau ist durch Schmierereien beschädigt worden. Der Schriftzug sei am Sonntagnachmittag entdeckt worden, teilte die Polizei am Montag mit. Die Ermittlungen habe der Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.

Eine Polizeisprecherin sagte, es sei noch offen, ob der Schriftzug »Ich bin der Kink« politisch motiviert sei.

Lesen Sie auch

Die Synagoge mit fast 300 Plätzen war 1895 eingeweiht worden. Bei den NS-Pogromen am 9. und 10. November 1938 wurde sie in Brand gesetzt und zerstört. Rabbiner Arthur Löwenstamm (1882-1965) wurde verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Nach Haft und Folter erklärte er sich bereit, die Gemeinde aufzugeben und Deutschland zu verlassen. 1939 emigrierte er nach England.

Das Mahnmal für die zerstörte Synagoge wurde am 9. November 1989 eingeweiht. Seit 2012 gibt es dort auch eine Namensmauer zur Erinnerung an die bislang bekannten mehr als 100 Spandauer Opfer der Schoa. epd

The OpenAI logo is displayed on a mobile phone screen in this photo illustration, as artificial intelligence tools continue to expand across consumer and business applications in Brussels, Belgium, on February 28, 2026. (Photo by Jonathan Raa/NurPhoto)

Meinung

KI: Wie die Welt einmal untergehen könnte

Der Kontrollverlust der Softwarefirma OpenAI über ihr neuestes Modell macht erneut die Notwendigkeit deutlich, KI-Technologie stärker zu regulieren. Dabei geht es um nicht weniger als die Zukunft der Menschheit

von Joshua Schultheis  28.07.2026

Dresden

Petition wirft AfD Missbrauch der Marke Simson vor

Die Traditionsmarke Simson steht für eine erfolgreiche Firmengeschichte. Die AfD nutzt das positive Image, das stößt auf Widerstand

 28.07.2026

Terror

Nach dem CSD-Anschlag: Wo Berlin trauert

Blumen, Botschaften und Regenbogenflaggen: Im Berliner Tiergarten suchen Menschen Trost am Ort des Terroranschlags. Was ein Notfallseelsorger erzählt

 28.07.2026

Berlin

Bekennervideo des mutmaßlichen CSD-Attentäters auf Mobiltelefon entdeckt

Was ist in der Aufnahme zu sehen?

 28.07.2026

Meinung

Wir müssen darüber sprechen, was der Terror mit dem Islam zu tun hat

Die islamistische Ideologie muss endlich als solche benannt werden – auch weil Muslime zu den ersten Opfern der Terroristen gehören

von Ali Ertan Toprak  28.07.2026

München

Deutsche Post will Davidstern-Briefmarke doch drucken

Die Poste lehnte eine Briefmarke mit einem Davidstern und dem Schriftzug »Antisemitismus – ohne mich!« erst ab. Nach Kritik hat sie sich nun umentschieden

 28.07.2026 Aktualisiert

Washington D.C./Rom

USA kündigen weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in Rom an

Nach jahrzehntelangem Kriegszustand gab es zuletzt Annäherungsversuche zwischen Jerusalem und der libanesischen Regierung. Die USA als Vermittler setzen vor allem auf den Erfolg sogenannter Pilotzonen

 28.07.2026

Washington D.C.

Trump weist Netanjahus Kritik an möglichem F-35-Verkauf an die Türkei zurück

»Niemand schreibt mir vor, was wir verkaufen sollen«, sagt der amerikanische Präsident vor seinem Treffen mit Benjamin Netanjahu

 28.07.2026

Berlin

Ahmad Mansour: Müssen schneller sein als Islamisten

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD fordert der Psychologe und Extremismus-Experte umfassende Präventionskonzepte gegen Radikalisierung. Einen Vorschlag des Bundesinnenministers sieht er allerdings kritisch

 28.07.2026