Krieg

Schiffe vor Küste Omans angegriffen

Die Straße von Hormus Foto: (c) dpa-infografik GmbH

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Schiffe vor Küste Omans angegriffen

Der Öltanker »Skylight« soll etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam getroffen worden sein

 01.03.2026 17:06 Uhr Aktualisiert

Im Golf von Oman sind Schiffe angegriffen worden. Der Öltanker »Skylight« sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam getroffen worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. 

Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) meldete einen weiteren Vorfall etwa 90 Kilometer nordöstlich der omanischen Hauptstadt Maskat. Ein Schiff sei von einem unbekannten Geschoss angegriffen worden, hieß es. Ein Brand im Maschinenraum sei mittlerweile unter Kontrolle. Weitere Details waren auch hier zunächst nicht bekannt.

Ein dritter Vorfall habe sich etwa 30 Kilometer nordwestlich des Hafens von Ras al-Chaima in den Vereinigten Arabischen Emiraten ereignet. Ein Schiff sei dort ebenfalls von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Der davon ausgelöste Brand konnte gelöscht werden. Das Schiff wolle seine Reise demnach fortsetzen.

Die iranische Nachrichtenagentur meldete, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben.

Die Vorfälle ereigneten sich nahe der Straße von Hormus. Die iranische Nachrichtenagentur hatte am Samstag gemeldet, dass die iranischen Revolutionsgarden den Schiffsverkehr der strategisch wichtigen Meerenge eingeschränkt haben. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt wurde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hieß es.

Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. dpa

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