Fußball

Salazar entschuldigt sich für Auschwitz-Foto

Rodrigo Salazar (r.) steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt bis 2023 unter Vertrag. Foto: imago

Fußballprofi Rodrigo Salazar hat sich für ein Instagram-Foto entschuldigt, das ihn mit einem Geburtstagsgruß vor dem früheren deutschen Vernichtungslagers Auschwitz in Polen zeigt.

Der Mittelfeldspieler wurde am Montag 20 Jahre alt und veröffentlichte bei Instagram ein inzwischen gelöschtes Foto, das ihn in einem Gleisbett in Auschwitz zeigt. Das Bild schmückten zudem die für einen Geburtstag typischen Emojis.

POLEN Der Uruguayer steht beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt bis 2023 unter Vertrag, ist derzeit aber an den polnischen Erstligisten Korona Kielce ausgeliehen.

»Ich muss mich für dieses Foto entschuldigen«, sagte Salazar in einem von Kielce bei Instagram veröffentlichten Video und kündigte an, etwas für eine Stiftung in Auschwitz-Birkenau zu spenden.

»Der Verein hat dem Spieler erklärt, was er da getan hat und welchen Ort er da besucht hat«, sagte Clubsprecher Rafal Kielczyk am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Salazar werde alles tun, um zu zeigen, »dass er nicht die Erinnerung jener Menschen beschädigen wollte, die in Auschwitz ermordet wurden«.  dpa

https://www.instagram.com/p/B1D7O0thCHJ/

Kommentar

Ärzte mit Grenzen

Die Waffen schweigen weitgehend in Gaza, der Informationskrieg tobt weiter. Ein besonders niederträchtiges Beispiel liefert »Ärzte ohne Grenzen«

von Wolf J. Reuter  10.01.2026 Aktualisiert

Kommentar

Die Proteste im Iran und die blamable Berichterstattung von ARD und ZDF

Die Mullahs sollen weg, der Schah soll kommen: Dafür hat die Linke gerade keine Erklärung parat - und mit ihr auch nicht die links geprägten Redaktionen des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

von Christoph Lemmer  10.01.2026

Berlin

»Das Mullah-Regime muss jetzt fallen«

Zentralrat der Juden: Es braucht ein Ende der Zurückhaltung gegenüber Teheran - und ein klares politisches Signal aus Deutschland

 09.01.2026

Fernsehen

Jüdische Journalisten kritisieren Verpixelung von »Bring them Home!«-Kette

Der Verband JJJ fordert: Die »unpolitische, rein humanitäre Forderung« auf der Plakette eines Kochs muss sichtbar sein

 09.01.2026

Potsdam

Beauftragter gegen Judenhass: »Ich sehe nicht ein, mich verschrecken zu lassen«

Noch in der Tatnacht habe seine Familie ihn darin bestärkt, seine Arbeit fortzusetzen, so Andreas Büttner. »Sie haben mir gesagt, ich müsse weitermachen. Eigentlich sogar noch lauter werden«

 09.01.2026

Jerusalem

US-Botschafter: Israel entscheidet selbst über weiteres Vorgehen gegen Iran

»Lassen Sie uns hoffen, dass dies das Jahr ist, in dem das iranische Volk sagt: ›Es reicht‹«, sagt Mike Huckabee

 09.01.2026

Kommentar

Ich gebe die Hoffnung für Brandenburg nicht auf

Nach dem Koalitionsbruch muss die Politik die Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen

von Alex Stolze  09.01.2026

Berlin/Kloster Seeon

Zentralrat der Juden fordert schärferes Strafrecht gegen Hass

Seit dem jüngsten Krieg im Nahen Osten ist Antisemitismus vielerorts explodiert. Zentralratspräsident Schuster sieht den deutschen Rechtsstaat dagegen schlecht aufgestellt

 09.01.2026

Teheran

Iran kappt Internet während landesweiter Proteste gegen das Regime

In zahlreichen Städten, darunter auch in der Hauptstadt, gingen erneut große Menschenmengen auf die Straße

 09.01.2026