NRW

Prozessbeginn um Brandanschlag auf Bochumer Synagoge

Die Bochumer Synagoge war im vergangenen November Ziel eines Brandanschlags Foto: picture alliance / blickwinkel/H. Blossey

Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf startet am 12. September ein Staatsschutzverfahren gegen einen deutsch-iranischen Staatsbürger wegen versuchter Anstiftung zu schwerer Brandstiftung und versuchter Brandstiftung.

Der 36-jährige Mann soll im November vergangenen Jahres von einem Auftraggeber im Iran aufgefordert worden sein, einen Molotow-Cocktail auf eine Synagoge zu werfen, wie das Oberlandesgericht am Montag mitteilte. (AZ: III-6 StS 1/23)

Letztlich soll der Mann den Brandsatz aus Furcht vor Entdeckung nicht auf die Bochumer Synagoge, sondern auf das daneben gelegene Schulgebäude geworfen haben. Zuvor habe er versucht, einen Bekannten als Mithelfer zu gewinnen, was dieser verweigert habe.

Der Beschuldigte befindet sich seit dem 18. November 2022 in Untersuchungshaft. Das Gericht setzte zunächst elf Hauptverhandlungstermine bis Ende November fest. epd

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