Washington D.C.

Netanjahu schlägt Trump für Friedensnobelpreis vor

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu übergibt US-Präsident Donald Trump seinen Brief an das Nobelpreiskomitee. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis nominiert. Zu Beginn eines gemeinsamen Abendessens im Weißen Haus lobte er in Anwesenheit von Journalisten Trumps »Streben nach Frieden und Sicherheit, das Sie in vielen Ländern, aber jetzt insbesondere im Nahen Osten, anführen«.

Trump schmiede »in diesem Moment Frieden, in einem Land, in einer Region nach der anderen«. Dann reichte Netanjahu Trump einen Brief, den er an das Nobelpreiskomitee geschickt habe, um den US-Präsidenten für den Friedenspreis zu nominieren.

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»Sie haben ihn verdient, und Sie sollten ihn bekommen«, sagt der israelische Regierungschef. »Wow«, erwiderte Trump. »Gerade von Ihnen ist das sehr bedeutungsvoll.« Die USA sind Israels wichtigster Verbündeter.

Schon während der ersten Amtszeit Trumps hatte es im Nahen Osten Fortschritte gegeben. Im Rahmen der Abraham Accords schlossen mehrere muslimische Staaten Normalisierungsabkommen mit Israel.

Zugleich ist Trump allerdings für Skandale bekannt. Auch als Geschäftsmann beging er Straftaten. Zudem bekämpfte er im eigenen Land die Demokratie. Am 6. Januar 2021 versuchte er einen Staatsstreich. Seine Anhänger griffen den Kongress in Washington D.C. an. dpa/ja

Washington D.C.

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