Washington

US-Bericht räumt Munitionsmangel infolge des Iran-Kriegs ein

Verteidigungsminister Pete Hegseth im Pentagon Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Eine Aufsichtsbehörde des US-Verteidigungsministeriums hat in einem ersten offiziellen Bericht an den Kongress Munitionsengpässe infolge des Iran-Kriegs eingeräumt. Der Munitionsverbrauch im Rahmen der »Operation Epic Fury« (auf Deutsch etwa: »Operation Epische Wut«) habe »strategische Bestandslücken« verursacht und »Engpässe in der Rüstungsindustrie bei der Nachschubversorgung offenbart«, hieß es in dem am Montag (Ortszeit) erschienenen Bericht.

Um diese Engpässe zu verringern, arbeite das Verteidigungsministerium daran, Beschaffungsprozesse und Produktionsvorlaufzeiten zu straffen und kritische Materialien, Komponenten und ausgewählte Munition einzulagern, »um im Notfall schnell reagieren zu können«, hieß es.

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Verfasst wurde der Bericht von der Generalinspektion des Pentagons, einer unabhängigen Behörde innerhalb des Ministeriums. Er deckt den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni ab.

Die US-Munitionsvorräte sind seit Kriegsbeginn Ende Februar ein politisch brisantes Thema. Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte Berichte über Munitionsknappheit wiederholt zurückgewiesen.

Auch US-Präsident Donald Trump war solchen Berichten immer wieder entgegengetreten und hatte Menschen, die diese verbreiten, mit langen Haftstrafen gedroht. Am Montag schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, die USA produzierten mehr Waffen »als jemals zuvor in unserer Geschichte«. Diese würden täglich an die Streitkräfte im Nahen Osten und darüber hinaus geliefert. dpa

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