Weißes Haus

Nächster Trump-Vertrauter infiziert

Der leitende Berater von Präsident Donald Trump, Stephen Miller, und Katie Waldman, Pressesprecherin von Vizepräsident Mike Pence, im September 2019 Foto: imago/UPI

Nach der Corona-Diagnose von Donald Trump greift das Virus in der US-Regierung um sich. Ein weiterer enger Berater des Präsidenten, Stephen Miller, wurde am Dienstag positiv getestet. »Es ist offensichtlich, dass es einen Ausbruch im Weißen Haus gab«, räumte Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany ein.

HOME OFFICE Ranghohe Generäle, darunter Generalstabschef Mark Milley, arbeiten laut Medienberichten von zu Hause aus, weil sie bei einer Besprechung dem Coronavirus ausgesetzt gewesen sein könnten. Der an Covid-19 erkrankte Präsident hat nach eigenen Angaben keine Symptome mehr, zugleich hält sich das Weiße Haus aber mit Details über seinen Gesundheitszustand zurück

Trump war am Montagabend aus dem Krankenhaus ins Weiße Haus zurückgekehrt. Einen Monat vor der US-Präsidentschaftswahl liegt er laut Umfragen deutlich hinter Herausforderer Joe Biden zurück. In einer neuen Erhebung des Nachrichtensenders CNN führt Biden mit 57 zu 41 Prozent.

VIZE-DEBATTE Die Erkrankung des Trump-Beraters Miller könnte unterdessen auch Fragen für die anstehende Debatte des Vizepräsidenten Mike Pence mit Bidens Vize-Kandidatin Kamala Harris aufwerfen.

Millers Ehefrau Katie ist Sprecherin von Pence und flog mit dem Vizepräsidenten nach Salt Lake City, wo die Debatte am Mittwochabend (Ortszeit, ab 3.00 Uhr am Donnerstag MESZ) stattfinden soll. Laut Medienberichten war ihr Test am Dienstag negativ, sie habe Salt Lake City aber trotzdem verlassen.

Der Leibarzt von Pence betonte unterdessen, dass die Tests des Vizepräsidenten nach wie vor negativ ausfielen und er keine Quarantäne benötige. dpa

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