EILMELDUNG! Likud-Bündnis mit 54 Sitzen vorn. Eisenkots Bündnis kommt auf 49 Sitze

Antisemitismus

Nach Angriff auf jüdischen Mann in Düsseldorf: Verdächtige ermittelt

Foto: Polizei Düsseldorf

Antisemitismus

Nach Angriff auf jüdischen Mann in Düsseldorf: Verdächtige ermittelt

Eine Woche nach dem Angriff auf einen deutschen Juden am Rheinufer in Düsseldorf hat die Polizei nun zwei Tatverdächtige ermittelt. Was bislang bekannt ist

 07.10.2026 09:33 Uhr

Nach dem Angriff auf einen jüdischen Mann in Düsseldorf sind zwei Tatverdächtige ermittelt worden. Bei einem Beschuldigten handelt es sich um einen 18-jährigen Deutsch-Marokkaner aus Duisburg, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, wie die Düsseldorfer Polizei am Dienstag mitteilte. Der zweite Tatverdächtige ist ein 21 Jahre alter Duisburger mit deutsch-marokkanischer Staatsbürgerschaft.

Die Identität der beiden Beschuldigten wurde laut Polizei durch Zeugenhinweise ermittelt. Nach Erfassung der Personalien seien die beiden wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Mann wurde leicht verletzt

Sie sollen den 35-jährigen in Israel geborenen Deutschen am Dienstagabend vergangener Woche am Rheinufer in Düsseldorf attackiert und leicht verletzt haben, offenbar weil er einen Pullover mit dem Emblem der israelischen Armee IDF getragen hatte. Zuvor war der Mann von zwei unbekannten Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt worden.

Lesen Sie auch

Laut der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf trug der 35-Jährige zum Tatzeitpunkt eine Kippa. Der Vorfall hatte bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Ermittlungen des Staatsschutzes unter anderem zur Tatmotivation dauern an. epd

Reaktion

Laschet: Chancen auf politische Versöhnung in Israel gestiegen

Der Ausgang der Wahl in Israel ist unklar - die Auszählung dauert an. Doch CDU-Außenpolitiker Armin Laschet äußert sich in einer ersten Einschätzung zuversichtlich

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump will Ben-Gvir offenbar aus Netanjahus nächster Regierung heraushalten

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse nach der Parlamentswahl könnte der US-Präsident zudem auf eine nationale Einheitsregierung drängen

 28.10.2026

Meinung

Wieder ein »kleiner Geländegewinn«

Die Linken-Abgeordnete Vanessa Emde hat es erneut geschafft, die Regierungsunfähigkeit ihrer Partei zu demonstrieren

von André Anchuelo  28.10.2026

Magdeburg

CDU-Abgeordnete sollten eidesstattliche Erklärung unterschreiben

Seit der Wahl eines AfD-Politikers zum Landtagspräsidenten steht der Verdacht im Raum, Stimmen könnten aus der CDU gekommen sein. Wie die Fraktion damit umgeht

 28.10.2026

Berlin

Verfassungsschutz warnt vor linksextremen Einflüssen

Für Samstag hat die Initiative Gen Z regelt deutschlandweit zu Protesten für Bildung und soziale Gerechtigkeit aufgerufen. Aus Sorge vor Ausschreitungen beobachten die Behörden die Lage genau

 28.10.2026

Berlin

Antisemitismusbeauftragte: »Jude« darf kein Schimpfwort sein

Katharina von Schnurbein tritt heute die Nachfolge von Felix Klein in der Bundesregierung an. Ihr erklärtes Ziel klingt einfach

 28.10.2026

Belgrad

Serbien: Anschlag auf Polizisten vor israelischer Botschaft

Erneut wird ein Wachbeamter vor der israelischen Botschaft angegriffen. Der Vorfall weckt Erinnerungen - welche Sicherheitsmaßnahmen die Behörden jetzt ergreifen

 28.10.2026

Washington D.C.

Trump reklamiert Anteil an Netanjahus überraschend starkem Wahlergebnis

»Als meine Unterstützung bekannt wurde, hat ihm das sehr geholfen«, sagt der amerikanische Präsident

 28.10.2026

Analyse

Die Wahl bringt keinen klaren Sieger hervor - was nun?

Die Wahlbeteiligung war mit 77,7 Prozent die höchste seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Doch die richtungsweisende Wahl in Israel ergab zunächst kein klares Ergebnis. Wie geht es jetzt weiter?

von Sara Lemel  27.10.2026