Meinung

Muslimische Rassisten

Die Lehrergewerkschaft GEW hat es auf’s Tapet gebracht: An vielen Schulen hierzulande herrscht »Deutschenfeindlichkeit«. Türkische und arabische Jugendliche hetzen gegen »Schweinefleischfresser« und »deutsche Schlampen« – gegen alle, die keine Muslime sind. Allzu lange haben Politik und Presse die Augen verschlossen, aus Angst, Rassisten in die Hände zu spielen. Den Preis zahlen jene Schüler, deren Eltern es sich nicht leisten können, in ein Viertel mit niedrigerem Migrantenanteil umzuziehen. Man muss kein Anhänger deutscher Leitkultur sein, um diese Zustände intolerabel zu finden. Jede Gesellschaft, die solches duldet, wird auf Dauer immer gewalttätiger werden. Das wäre auch nicht im Sinne anderer Migranten, die unter dem Mobbing muslimischer Machos leiden. Der iranische Jude Arye Sharuz Shalicar, der in Berlin-Wedding aufwuchs, beschreibt in seiner Autobiografie, wie er als Schüler fast täglich bedroht und geschlagen wurde, weil er nicht nur kein Moslem, sondern auch noch Jude ist. Er kehrte Deutschland den Rücken, ging nach Israel. Ein Skandal, dass er hier nicht heimisch werden konnte. Und ja, auch die »Mehrheitsdeutschen« haben das Recht, nicht rassistisch angegriffen zu werden.

Washington D.C.

USA knüpfen Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Annäherung an Israel

So reagiert Präsident Donald Trump auf Kritik, Washington habe mit dem Vertrag Druckmittel gegenüber Riad aufgegeben

 24.07.2026

Neue Angriffe

Trump kündigt »militärische Bestrafung« Teherans an

Nach Medienberichten bereiten die USA zugleich eine Ausweitung ihrer Militärpräsenz in der Region vor

 24.07.2026

Diplomatie

Nauru eröffnet Botschaft in Jerusalem

Damit ist der Inselstaat das zehnte Land, das seine diplomatische Vertretung in Israels Hauptstadt ansiedelt. Auch Kolumbien will eine Botschaft in Jerusalem eröffnen

 24.07.2026

New York

Zwei Männer in Manhattan niedergestochen – Ermittler prüfen antisemitisches Motiv

Eines der Opfer ist nach Angaben der Polizei ein 50 Jahre alter Mann, der eine Kippa trug und kurz zuvor eine Synagoge verlassen hatte

 24.07.2026

Diplomatie

Malaysias Premier verteidigt Drohung, Israelis abzuschieben

Mehrere US-Abgeordnete haben Außenminister Marco Rubio aufgefordert, Malaysia wegen der jüngsten Äußerungen von Regierungschef Anwar Ibrahim Fördermittel zu streichen

 23.07.2026

Naher Osten

Trump: Atom-Deal nur bei saudischer Anerkennung Israels

Washington und Riad stehen kurz vor einem Atomabkommen zur zivilen Nutzung der Kernenergie. Doch jetzt hat Donald Trump eine neue Bedingung gestellt

 23.07.2026

Würzburg

Schuster kommt zur Kundgebung gegen antisemitische Angriffe

Organisiert wird die Demonstration von der DIG Würzburg, dessen Mitglied das 65-jährige Opfer der jüngsten Attacke in Höchberg ist

 23.07.2026

Handelspolitik

Belgien und Niederlande verbieten Einfuhren aus Siedlungen

Die Regierungen in Brüssel und Den Haag haben ihre Ankündigung wahrgemacht, die Einfuhr von Waren aus den seit 1967 von Israel besetzen Gebieten zu untersagen, sofern sie von Israelis produziert werden

 23.07.2026

Genf/Berlin

Streit zwischen Rosa Luxemburg Stiftung und UN Watch

Die der Partei »Die Linke« nahestehende Stiftung wirft der Genfer NGO vor, in Berlin »die wildesten Verleumdungen gegen die UNRWA« verbreitet zu haben. UN Watch kontert mit Video-Beleg

von Imanuel Marcus  23.07.2026