Meinung

Mullahs mit Sprengkraft

Iran, Iran und nochmals Iran. Fast jede Woche gibt es Nachrichten über Teherans Streben nach nuklearer Macht. Mal erklärt der Präsident und Holocaustleugner Ahmadinedschad seinen Staat zur Atommacht, mal wird der Bau von Anlagen zur Urananreicherung in geschützten Bergregionen verkündet. Das alles dient, selbstredend, nur zivilen Zwecken. Das behauptet zumindest ein Regime, das ansonsten gerne Oppositionelle niederknüppeln, foltern und hinrichten lässt. Doch jetzt glaubt nicht einmal mehr die Atomenergiebehörde der UN die Mär von den friedfertigen Mullahs. Vergangene Woche hieß es in Wien, der Iran sei womöglich bei der Entwicklung von Nuklearsprengköpfen schon weit vorangekommen. Im Klartext: Teheran könnte sehr bald über die Bombe verfügen, vielleicht ist sie längst einsatzbereit. Eine beängstigende, schreckliche Vorstellung. Denn Ahmadinedschad hat mehrfach gedroht, das »zionistische Gebilde« von der Landkarte zu tilgen. Juden in Lebensgefahr – Purim lässt grüßen. Haman hieß der mörderische Antisemit, der ranghöchste Regierungsbeamte am persischen Hof. Doch Königin Esthers Mut verhinderte das Massaker an ihrem Volk. Lang ist’s her. Wird Zeit, dass die Welt Israel (und sich selbst!) hilft – indem sie Irans Mächtige beherzt in die Schranken weist.

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