Dänemark

Mullah-Spion nach Deutschland überstellt

Foto: imago images/Jan Huebner

Er soll im Auftrag des Irans Informationen über Juden und jüdische Einrichtungen in Berlin gesammelt haben: Ein unter Spionageverdacht stehender Däne ist an die deutsche Polizei übergeben worden. Der 53-Jährige sei am Vormittag überstellt worden, sagte ein Sprecher der ostjütländischen Polizei der Deutschen Presse-Agentur.

Der dänische Staatsbürger soll Anfang 2025 von einem iranischen Geheimdienst beauftragt worden sein, in Berlin bestimmte jüdische Personen und Einrichtungen sowie Objekte mit Bezug zu Israel auszuspähen. Nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft sammelte er im Juni Informationen über drei Objekte in der Bundeshauptstadt. Damit könnten auch Anschläge gegen jüdische Ziele vorbereitet worden sein. 

Lesen Sie auch

Die Bundesanwaltschaft ließ den Mann mit afghanischen Wurzeln daher am 26. Juni im dänischen Aarhus festnehmen. Dänischen Medienberichten zufolge stimmte er seiner Überstellung nach Deutschland vor einem Gericht in Aarhus zu. Wie aus früheren Angaben der Bundesanwaltschaft hervorgeht, soll er nun dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe vorgeführt werden - wann dies geschieht, ist noch unklar. Der Iran hat die Spionagevorwürfe entschieden zurückgewiesen. dpa

Düsseldorf

»Kindermörder« und Tritte: Staatsschutz ermittelt nach antisemitischen Angriff

Das Opfer soll zunächst von zwei Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt worden sein. Wenig später kamen die Angreifer

 24.09.2026

USA

Medien: 15 Jahre Haft für Ex-Hollywood-Mogul Weinstein

Harvey Weinstein war einst ein mächtiger Medienmodul, dann kamen Vorwürfe Dutzender Frauen zu Sexualverbrechen ans Licht. Er sitzt im Gefängnis. Bis heute beschäftigen sich Gerichte mit dem Fall

von Anna Ringle  23.09.2026

Deutschland

»Existenzgefahr für Berlins Juden«

Die Linke macht immer wieder mit Judenhass und Forderungen nach der Auslöschung Israels von sich reden. Der Wahlsieg der Partei veranlasst nun den israelischen Botschafter zu einer ungewöhnlich deutlichen Stellungnahme

 23.09.2026

Berlin-Wahl

Klöckners Gretchenfrage: »Wie haltet ihr es mit dem Antisemitismus?«

Die CDU-Politikerin und Bundestagspräsidentin hat SPD und Grüne auf Instagram aufgefordert, in Berlin keine Koalition mit der Linkspartei einzugehen. Ansonsten werde das »Nie wieder« zur Farce

 23.09.2026

Jerusalem/New York

Benjamin Netanjahu: Werde vor UNO die Wahrheit über Mamdani sagen

Israels Ministerpräsident wirft dem New Yorker Bürgermeister Unterstützung der Hamas und Hetze gegen Juden vor

 23.09.2026

Machtgedanke zu verlockend? SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (r.) und Elif Eralp von der Linkspartei bei einer Podiumsdiskussion vor der Wahl

Kommentar

Finaler Tabubruch

Ein persönlicher Appell an die Berliner SPD, sich nicht mit den dunkelroten Judenfeinden von der Linkspartei einzulassen

von Daniel Killy  23.09.2026

Debatte

Außenminister Sa’ar kontert Vorwürfe von Österreichs Bundespräsident Van der Bellen

Sa’ar drehte Van der Bellens Aussage um und fügte hinzu: Kein österreichischer Bürger dürfe für den »Unsinn« seines Präsidenten verantwortlich gemacht werden

 23.09.2026

Solidarität

LED-Truck gegen Judenhass in fünf deutschen Städten

Mit einer bundesweiten Aktion wollen die »Christen an der Seite Israels« rund um den Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober auf Antisemitismus aufmerksam machen

 23.09.2026

Düsseldorf

Islamistischer Schüler wegen zweifachem Messerangriff verurteilt

Ein Essener Schüler ist wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sprach ihn schuldig

 23.09.2026