Jerusalem/New York

Benjamin Netanjahu: Werde vor UNO die Wahrheit über Mamdani sagen

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Foto: picture alliance / NDZ/STAR MAX/IPx/ZUMAPRESS.com | Paulina Patimer

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat angekündigt, er wolle bei seiner UN-Ansprache am Donnerstag »die Wahrheit« über New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani sagen. »Schämen Sie sich, Mr. Mamdani«, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Er warf ihm vor, die islamistische Terrororganisation Hamas zu unterstützen und zu Ausschreitungen gegen New Yorker Juden aufgehetzt zu haben.

»Ich komme zu den Vereinten Nationen und ich werde die Wahrheit über unsere heroischen Soldaten erzählen, und ich werde die Wahrheit über Sie erzählen«, sagte Netanjahu an Mamdani gerichtet.

Mit seiner drastischen Israel-Kritik ist der Bürgermeister von New York bei den meisten Juden auf Ablehnung gestoßen. Mamdani zählt zu den prominentesten israelfeindlichen Politikern. Er wirft Israel vor, die Rechte der Palästinenser systematisch zu verletzen, spricht von einer angeblichen Apartheid und verbreitet die »Genozid«-Lüge.

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Den Angriff der islamistischen Hamas vom 7. Oktober 2023 verurteilte er als »entsetzliches Kriegsverbrechen«. Er sagte wiederholt, er setze sich für gleiche Rechte von Israelis und Palästinensern ein, bezeichnete dann aber die pro-israelische Lobbyorganisation AIPAC als »Monster« und beschuldigte die israelischen Streitkräfte, für Polizeigewalt in den USA verantwortlich zu sein.

Auch weigerte sich Mamdani, die Forderung »Globalisiert die Intifada« zu verurteilen, obwohl es sich um einen Aufruf zu Terror gegen Juden in aller Welt handelt.

Im Wahlkampf hatte der linke Demokrat angekündigt, Netanjahu auf Basis des Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs festnehmen lassen zu wollen. Kürzlich gestand er ein, als Bürgermeister nicht über die nötige Kompetenz zu verfügen. dpa/ja

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