Berlin

Merz: Hisbollah muss »ihre Waffen niederlegen«

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich am Rande eines Treffens in Ungarn auch zur Situation im Libanon. Foto: IMAGO/

Bundeskanzler Friedrich Merz ruft zur Beruhigung der Lage im Libanon auf. »Die Bundesregierung sieht die jüngste Eskalation der Gewalt im Süden des Landes mit großer Sorge«, sagte Merz nach einem Treffen mit Ungarns neuem Ministerpräsidenten Peter Magyar in Berlin. »Die Hisbollah muss sofort aufhören, die Menschen in Israel anzugreifen, und sie muss ihre Waffen niederlegen.« Die Bundesregierung rufe auch Israel dringend dazu auf, die im April vereinbarte Waffenruhe einzuhalten. 

»Wir ermutigen Israel und Libanon, den eingeschlagenen Weg direkter Gespräche jetzt fortzusetzen«, sagte Merz auch mit Blick auf Verhandlungen zwischen den USA und Iran.

Die Kämpfe zwischen Israel und der proiranischen Terrormiliz Hisbollah im Libanon stellen einen Knackpunkt in den Verhandlungen über ein dauerhaftes Abkommen zur Beendigung des Krieges der USA gegen den Iran dar. Neben der Freigabe iranischer Vermögenswerte im Ausland und dem Festhalten an der faktischen Kontrolle über die Straße von Hormus verlangt der Iran als Bestandteil eines endgültigen Abkommens auch einen dauerhaften Waffenstillstand im Libanon. 

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US-Präsident Donald Trump hatte am Montagabend nach Tagen der Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon eine Entschärfung der Situation angekündigt. Israel und die Hisbollah würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen, erklärte er auf seiner Plattform Truth Social. dpa/ja

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