Berlin

Merkel diskutiert mit Schülern über NS-Täter

Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert bei der Vorführung der ARD-Dokumentation Dokumentation »Das vergessene Fotoalbum der SS« im Rahmen der Dialogveranstaltung »Demokratie und Erinnerung heute« vom MDR und Spiegel TV im Berliner Delphi-Filmpalast mit Schülern über Täter der NS-Verbrechen. Foto: picture alliance/dpa

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Schülern aus Halle, Leipzig und Berlin über die Täter des Nationalsozialismus diskutiert. »Es ist ganz wichtig, dass jede Generation wieder und wieder versucht zu verstehen, was abgelaufen ist und wie das geschah«, sagte Merkel zu Beginn.

Bei der Veranstaltung in Berlin wurde zunächst die Dokumentation »Das vergessene Fotoalbum der SS« gezeigt. Die Produktion von MDR, BR und »Spiegel TV« thematisiert die Lebenswege mehrerer junger Männer, die später als NS-Verbrecher Karriere machen.

Manche von ihnen wurden Kommandanten in Konzentrations- und Vernichtungslagern - auch in Auschwitz. Die Befreiung des KZ Auschwitz jährt sich am kommenden Montag zum 80. Mal.

Lesen Sie auch

Miosga moderiert Gespräch zwischen Merkel und Schülern
Nach der Filmvorführung hatten vier Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit der ehemaligen Kanzlerin über ihre Eindrücke und Gedanken zu sprechen. Das Gespräch leitete Moderatorin Caren Miosga.

Merkel betonte zuvor, es sei wichtig, nicht vorschnell Vergleiche zu ziehen, aber doch zu fragen: »Was ist eigentlich essenziell für die Demokratie, damit so etwas nicht wieder passieren kann?« Wer sich mit seiner eigenen Geschichte nicht befasse, sei nicht gut in der Lage, Zukunft zu gestalten. dpa

New York

Epstein-Akten: Falsche Leiche zur Ablenkung der Medien

Der Tod des jüdischen Straftäters ist Gegenstand etlicher Verschwörungserzählungen. In einem Dokument aus den jüngst veröffentlichten Akten wird der Abtransport der Leiche zur Gerichtsmedizin beschrieben

 11.02.2026

Jerusalem

Klöckner rät Israel von Einführung der Todesstrafe ab

Die Bundestagspräsidentin betont vor Journalisten Israels Recht auf Selbstverteidigung gegen den Hamas-Terror. Sie spricht aber auch heikle Themen an

 11.02.2026

Kommentar

 »Nie wieder!« ist eine grenzüberschreitende Daueraufgabe

Die Antisemitismus-Konferenz in St. Gallen macht klar: Judenhass macht vor Grenzen nicht halt und muss entsprechend bekämpft werden

von Jonathan Kreutner  11.02.2026

Washington D.C.

US-Regierung erwägt Beschlagnahmung iranischer Öltanker

Das Vorhaben gilt als Teil einer verschärften Sanktionsstrategie, mit der die Vereinigten Staaten Irans wichtigste Einnahmequelle ins Visier nehmen

 11.02.2026

Übersicht

Von Adel bis Politik: Das »Who is Who?« der Epstein-Akten

Der US-Multimillionär und Pädokriminelle Jeffrey Epstein verkehrte in höchsten Kreisen. Die nun veröffentlichten Akten bringen viele in Bedrängnis - dabei hatte nicht jeder direkt mit Epstein zu tun

 11.02.2026

Diplomatie

Felix Klein soll Botschafterposten bekommen

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wird nach Informationen von »Table.Briefings« im Sommer die Leitung der Vertretung der Bundesrepublik bei der OECD in Paris übernehmen

 11.02.2026

Meinung

Sprachrohr der Hamas, Maulheldin der Vereinten Nationen

Wieder einmal macht Francesca Albanese mit ungeheuerlichen Äußerungen von sich reden. Doch Europas Politiker bleiben seltsam still

von Michael Thaidigsmann  11.02.2026

Nahost

Netanjahu mit Iran-Agenda in Washington – Gaza bleibt Streitpunkt

Der israelische Ministerpräsident will dem US-Präsidenten darlegen, welche Bedingungen aus seiner Sicht für ein Abkommen unverzichtbar sind, um Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten zu gewährleisten.

 11.02.2026

Paris

13-jähriger Jude mit Messer bedroht und beraubt

Die jugendlichen Angreifer beschimpften das Opfer als »schmutziger Jude« und sollen ihm ein Messer an die Kehle gehalten haben

 11.02.2026