Berlin

Merkel diskutiert mit Schülern über NS-Täter

Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutiert bei der Vorführung der ARD-Dokumentation Dokumentation »Das vergessene Fotoalbum der SS« im Rahmen der Dialogveranstaltung »Demokratie und Erinnerung heute« vom MDR und Spiegel TV im Berliner Delphi-Filmpalast mit Schülern über Täter der NS-Verbrechen. Foto: picture alliance/dpa

Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Schülern aus Halle, Leipzig und Berlin über die Täter des Nationalsozialismus diskutiert. »Es ist ganz wichtig, dass jede Generation wieder und wieder versucht zu verstehen, was abgelaufen ist und wie das geschah«, sagte Merkel zu Beginn.

Bei der Veranstaltung in Berlin wurde zunächst die Dokumentation »Das vergessene Fotoalbum der SS« gezeigt. Die Produktion von MDR, BR und »Spiegel TV« thematisiert die Lebenswege mehrerer junger Männer, die später als NS-Verbrecher Karriere machen.

Manche von ihnen wurden Kommandanten in Konzentrations- und Vernichtungslagern - auch in Auschwitz. Die Befreiung des KZ Auschwitz jährt sich am kommenden Montag zum 80. Mal.

Lesen Sie auch

Miosga moderiert Gespräch zwischen Merkel und Schülern
Nach der Filmvorführung hatten vier Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit der ehemaligen Kanzlerin über ihre Eindrücke und Gedanken zu sprechen. Das Gespräch leitete Moderatorin Caren Miosga.

Merkel betonte zuvor, es sei wichtig, nicht vorschnell Vergleiche zu ziehen, aber doch zu fragen: »Was ist eigentlich essenziell für die Demokratie, damit so etwas nicht wieder passieren kann?« Wer sich mit seiner eigenen Geschichte nicht befasse, sei nicht gut in der Lage, Zukunft zu gestalten. dpa

Ugandische Truppen

Nahost

Ugandas Parlament billigt Truppenentsendung nach Gaza

Auf US-Anfrage soll sich ein Kontingent der ugandischen Armee der geplanten internationalen Stabilisierungstruppe anschließen. In Afrika zählt das Land zu den größten Truppenstellern für Friedensmissionen

 07.08.2026

Meinung

Wie Georg Restle die Glaubwürdigkeit des ÖRR untergräbt

Nach dem X-Post des Journalisten hat sich Felix Schotland, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk gewandt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut

von Felix Schotland  07.08.2026

Justiz

Israelischer Siedler wegen Tötung eines Palästinensers angeklagt

Der getötete Aktivist setzte sich gegen Siedlergewalt ein und war an dem Oscar-prämierten Film »No Other Land« beteiligt. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht

 07.08.2026

Dublin

Wegen Israel-Boykott: Irisches Regierungsflugzeug kann nicht mehr im Nebel landen

Beim Kauf der Maschine wurde bewusst auf das System »FalconEye« verzichtet, weil der israelische Rüstungskonzern Elbit Systems an dem Produkt beteiligt ist

 07.08.2026

AfD-Verbot

»Wachkitzeln von Gewalt- und Mordphantasien«

Der Historiker und NS-Forscher Götz Aly, der mit Blick auf die AfD bislang vor überzogenen Vergleichen mit dem Nationalsozialismus und der NSDAP gewarnt hatte, hat offenbar seine Position revidiert

 07.08.2026

Kanada

Bericht: Jüdische Studenten erleben Antisemitismus als alltägliche Realität

Fast alle befragten jüdischen Studenten geben an, innerhalb der vergangenen zwölf Monate mindestens einen antisemitischen Vorfall erlebt oder beobachtet zu haben

 07.08.2026

Miami

Antisemitischer Angriff in Starbucks-Filiale

Laut Polizei schlug eine Frau ihr Opfer mit einem Mobiltelefon. Dann habe sie mit einem Metallstuhl auf den Mann, der eine Kippa trug, losgehen wollen

 07.08.2026

Berlin

Klingbeil: AfD-Verbotsverfahren ernsthaft prüfen

Die Diskussion um ein AfD-Verbotsverfahren erhält neue Dynamik. Was sagt SPD-Chef Klingbeil und wie reagiert die Linke auf seinen Vorstoß?

 07.08.2026

Teheran/Maskat/Washington D.C.

Iran und Oman arbeiten an Hormus-Regelung – Teheran stellt Bedingungen an die USA

Iranischer Vertreter sagen, ein Rahmenabkommen für den Schiffsverkehr sei weit fortgeschritten. Eine sofortige Wiederöffnung der Wasserstraße sei damit jedoch nicht verbunden

 07.08.2026