Naher Osten

Trump: Atom-Deal nur bei saudischer Anerkennung Israels

US-Präsident Donald Trump und der saudische Kronprinz Mohammed Bin-Salman bei einem Gipfeltreffen 2019 Foto: picture alliance/dpa

US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag erklärt, ein Abkommen mit Saudi-Arabien über ein Programm zur zivilen Nutzung der Atomenergie werde es nur geben, wenn das Königreich diplomatische Beziehungen zu Israel im Rahmen der Abraham-Abkommen aufnehme.

Ein möglicher Deal mit unterliege »vollständig der Bedingung, dass Saudi-Arabien den hoch angesehenen und erfolgreichen Abraham-Abkommen beitritt«, schrieb Trump auf seinem sozialen Netzwerk »Truth Social«.

Der noch nicht fertig ausgehandelte Vertrag zwischen Riad und Washington soll eine Laufzeit von 30 Jahren haben. Er werde es der saudischen Seite zudem nicht erlauben, waffenfähiges Uran zu produzieren, betonte Trump. »Die Vereinigten Staaten haben nichts gegen zivile (nicht angereicherte) Kernkraftwerke«, schrieb der Präsident weiter.

Die saudische Seite macht die Normalisierung der Beziehungen zu Israel jedoch ihrerseits von Bedingungen abhängig, darunter der Schaffung eines palästinensischen Staates. mth

Jerusalem

Bericht: Netanjahu wurde vor dem 7. Oktober von den Vereinigten arabischen Emiraten gewarnt

»Seine Missachtung der Warnungen kommt einer strafrechtlich relevanten Fahrlässigkeit gleich«, erklärt der frühere Ministerpräsident Naftali Bennett

 08.09.2026

Jerusalem

Oberstes Gericht weist Klage von Israelis im Ausland wegen fehlendem Wahlrecht ab

Die Richter entschieden nicht über die grundsätzliche Frage, ob die Betroffenen zu Unrecht von der Wahl ausgeschlossen wurden, sondern verwarfen den Antrag aus verfahrensrechtlichen Gründen

 08.09.2026

Kommentar

Warum der Börsenverein des Deutschen Buchhandels nie wieder »Nie wieder!« sagen sollte

Wer Antisemitismus nur dort bekämpft, wo es bequem ist, bekämpft ihn nicht – und wer wie im Fall Maha El Hissy konkrete Vorwürfe nicht ernsthaft prüfen will, sollte aufhören, zu erklären, wie ernst er diesen Kampf nimmt

von Andreas Büttner  08.09.2026

Deutschland

Schoa-Überlebende und Antisemitismusbeauftragte rechnen mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und Maha El Hissy ab

Die Hintergründe

 08.09.2026

Reaktion

Israels Botschafter spricht Klartext über AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt

Ron Prosor ist besorgt. Was sagt der Diplomat zum Sieg der Rechtsextremisten?

 07.09.2026

»Freedom Flotilla Coalition«

Neue Gaza-Flottille unterwegs

Die Initiatoren wollen den Gazastreifen im Oktober erreichen und fordern eine »globale Intifada«

 07.09.2026

Israelische Zeitungen

Wahlen

Wie in Israel über den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt berichtet wird

Der AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt sorgt im jüdischen Staat für Unruhe – und löst eine ambivalente Debatte über die Partei und ihre Haltung zu Juden und Israel aus

von Sabine Brandes  07.09.2026

Nahost

Iran soll Angriff mehrerer Terrorgruppen auf Israel planen

Nach israelischen Einschätzungen könnte das Mullah-Regime einen gleichzeitigen Einsatz an mehreren Fronten vorbereiten – mit Beteiligung der Hisbollah, der Hamas und der Huthi

 07.09.2026

Gesellschaft

Exodus der Ärzte

Studie: Seit 2023 haben rund 1370 Mediziner Israel verlassen, darunter zunehmend erfahrene Fachärzte

von Sabine Brandes  06.09.2026