Iran-Krieg

Länder starten Evakuierungsflüge

Glückliche Rückkehrer am Heathrow Airport in London Foto: picture alliance / empics

Mehrere Länder bringen nach der Eskalation im Nahen Osten die ersten Evakuierungsflüge für ihre Staatsbürger auf den Weg. 175 Spanier seien von Abu Dhabi aus mit einer Linienmaschine gestartet und auf dem Weg nach Madrid, teilte Außenminister José Manuel Albares mit. Auslöser der Rückholaktionen sind die seit Samstag laufenden Bombardierungen des Iran durch die USA und Israel sowie die Gegenschläge Teherans.

Nach Schätzungen der Behörden in Madrid halten sich derzeit rund 30.000 Spanier in der Konfliktregion auf. Weitere Flüge seien geplant, um die Ausreise vor allem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu beschleunigen, sagte Albares. Dort lebten etwa 13.000 Spanier. Als »schwierigste Situation« bezeichnete er den Iran, wo sich noch etwas mehr als 150 spanische Staatsbürger aufhielten.

Auch Polen und Großbritannien reagieren

Die britische Regierung organisiert ebenfalls einen Charterflug, der in den kommenden Tagen von Maskat im Oman aus starten soll, wie Außenministerin Yvette Cooper im Parlament ankündigte. 130.000 Briten im Nahen Osten registrierten sich Cooper zufolge bis Dienstagmorgen bereits beim Außenministerium.

Polens Regierungschef Donald Tusk sagte, auch sein Land bereite eine Evakuierungsaktion für die polnischen Staatsbürger in der Region vor. Er habe Anweisungen gegeben, dass auf Flüge mit den Regierungsflugzeugen verzichtet werde, damit die Maschinen bereit seien, wenn sich die Möglichkeit biete, erklärte Tusk. Nach seinen Angaben befinden sich rund 14.000 Polen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. dpa

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