Umwidmung

Kein Zeitplan für Yad-Vashem-Straße in Berlin

Natürlich ist New York Berlin auch in Sachen »Yad-Vashem-Straße« mindestens einen Schritt voraus. Foto: Gabriele Holtermann

Für die geplante Umbenennung einer Straße in Berlin nach der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem gibt es offenbar noch keinen Zeitplan. Das Bezirksamt Mitte teilte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit, dass es dazu einen Senatsbeschluss benötige und verweist auf das Berliner Straßengesetz. Es geht dabei um eine von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und dem Ältestenrat des Bundestags befürwortete Umbenennung eines Teilabschnitts der Dorotheenstraße zwischen Friedrich-Ebert-Platz und Wilhelmstraße, in unmittelbarer Nähe zum Reichstagsgebäude.

Die Senatskanzlei teilte auf Anfrage mit, sie führe aktuell Gespräche zur Umbenennung. Die Zuständigkeit dafür liege beim Bezirksamt Mitte. Eine Sprecherin der Bundestagsverwaltung sagte auf Anfrage, Senat und Bezirk würden bei der Einleitung der erforderlichen Maßnahmen »positiv begleitet«.

Initiative vom Freundeskreis Yad Vashem

Die Initiative zur Umbenennung kommt nach eigenen Angaben vom deutschen Freundeskreis Yad Vashem und stammt von Anfang 2024. Im Dezember vergangenen Jahres sprach sich die Bau- und Raumkommission des Bundestags in einer Empfehlung an den Ältestenrat dafür aus. Yad Vashem wurde 1953 vom israelischen Parlament zur Dokumentation des Holocausts in Jerusalem gegründet. epd

USA

Trump will eine Milliarde Dollar von Elite-Uni Harvard

Der Präsident wirft der Fakultät antisemitisches Verhalten vor. Ein Bericht der »New York Times« bringt neuen Schwung in den Streit

 03.02.2026

Teheran

Regime fürchtet Eskalation: US-Schlag könnte Machtapparat ins Wanken bringen

Externer Druck könnte einen erneuten landesweiten Aufstand begünstigen, heißt es aus dem Umfeld hochrangiger Entscheidungsträger im Iran

 03.02.2026

USA

Massiver Anstieg antisemitischer Straftaten in New York

Im Vergleich zum Vorjahresmonat verdoppelt sich die Zahl der durch Judenhass motivierten Taten fast

 03.02.2026

Washington D.C./Teheran

Können Gespräche zwischen den USA und Iran eine Eskalation verhindern?

In den kommenden Tagen könnte es in Istanbul zu hochrangigen Gesprächen über das iranische Atomprogramm kommen. Regionalmächte vermitteln zwischen dem Teheraner Regime und den USA

 03.02.2026

Kommentar

Antisemitismus im »Safe Place«: Die Kunstakademie Düsseldorf macht’s möglich

Eine Kunstakademie sollte Räume für kritisches Denken öffnen - aber nicht für Ideologien, die Menschenfeindlichkeit salonfähig machen

von Nicole Dreyfus  02.02.2026

Washington D.C.

Vize-Justizminister: Keine weiteren Anklagen in Epstein-Fall

Das veröffentlichte Material im Fall des Sexualstraftäters enthält viel Verstörendes. Für weitere Anklagen reicht es offenbar trotzdem nicht

 02.02.2026

Berlin

Staatsanwaltschaft: Hunderte neue antisemitische Straftaten

Für das Jahr 2025 werden 820 neue Vorfälle registriert. Antisemitische Parolen bei Demonstration sind eingerechnet

 02.02.2026

Düsseldorf

Terror-Sympathisantin an Kunstakademie: Stadt zieht Konsequenzen

Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) tritt nicht bei der traditionellen Werkschau auf, nachdem die palästinensische Terrorunterstützerin Basma al-Sharif Teil einer Veranstaltung der Akademie war

 02.02.2026

Schuldspruch

AfD-Politiker Halemba verurteilt

Der bayerische Landtagsabgeordnete wurde wegen leichtfertiger Geldwäsche und gemeinschaftlicher Nötigung verurteilt. Von zwei Vorwürfen wurde er freigesprochen

 02.02.2026