Meinung

Kein Platz für Moden

Berlin ist arm, aber sexy. Ganz besonders sexy wird es in den kommenden zwei Tagen am Bebelplatz zugehen, wenn auf dem Laufsteg der Mercedes-Benz Fashion Week die neuesten Kollektionen gezeigt werden – direkt neben dem Denkmal des israelischen Künstlers Micha Ullmann, das an die Bücherverbrennung 1933 erinnert. Allerdings laufen die Models an diesem Ort zum letzten Mal. Offenbar hatte der Protest von Bürgerinitiativen Erfolg. Sogar der Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses beschäftigte sich mit der Nutzung des Ortes und wünscht sich, dass kommerzielle Ereignisse wie die Modewoche nicht mehr auf dem Bebelplatz stattfinden. Diese »Halligalli-Veranstaltung«, wie sie der Vorsitzende des Ausschusses, Ralf Hillenberg (SPD), nennt, habe dort nichts verloren. Recht so. Aber was ist mit Open-Air-Klassik-Konzerten und Eislaufbahnen? Auch solche Events passen nicht hierher. Und was denkt Berlins Regierender Bürgermeister über das Halligalli? Wir wissen es nicht. Klaus Wowereit schweigt. Doch wer nichts sagt, bezieht keine Stellung. Das mag hin und wieder durchaus angebracht sein. Aber nicht, wenn es um die geschmacklose Verquickung von Party und Geschichte geht.

Jerusalem

Israels Sicherheitsrat: Weltweite Reisewarnung für die jüdischen Feiertage

Die Behörde warnt vor gezielten Anschlägen durch extremistische Gruppen und Einzeltäter auf Juden und Israelis. Von Reisen in zahlreiche arabische und an den Iran grenzende Staaten wird dringend abgeraten

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München

Bayern erhöht Staatsleistungen für israelitische Kultusgemeinden

Seit 1997 gibt es in Bayern einen Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden. Dieser muss immer wieder mal angepasst werden. Am Freitag war es wieder soweit. Ein Signal der Wertschätzung

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Exklusiv-Interview

»Anders als Hitler ist die AfD nicht kriegslüstern«

Der Historiker und Bestsellerautor Götz Aly über die Radikalisierung des NS-Regimes, Vergleiche zwischen dem Ende der Weimarer Republik mit der heutigen Zeit und die Sinnhaftigkeit eines AfD-Verbots

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AfD in Sachsen-Anhalt

Prien: Abschaffung der Schulpflicht wäre Katastrophe

Im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt plädiert die AfD für das Recht von Eltern, Kinder zu Hause zu unterrichten. Die Bundesbildungsministerin hält das für falsch

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Landtagswahl

Wahllokale in Sachsen-Anhalt geöffnet

Die Menschen in Sachsen-Anhalt entscheiden heute darüber, wie die Politik in den kommenden fünf Jahren aussehen soll. Zuletzt warnte der Zentralrat der Juden vor der AfD, die in Umfragen vorne liegt

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Kommentar

Warum es eine Brandmauer gegen die Linkspartei braucht

Wenn eine Brandmauer nur auf einer Seite steht, brennt es von der anderen rein. Über diese offene Seite müssen wir reden

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Wahlen

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Die rechtsextreme Partei inszeniert sich gern als Vorkämpferin gegen Judenhass und für Israel. Ein Faktencheck

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Sachsen-Anhalt

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Berlin

Elif Eralp möchte Benjamin Netanjahu verhaften lassen

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 04.09.2026