Konflikt mit Iran

Josef Schuster: Bundesregierung muss an der Seite Israels und der USA stehen

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Foto: picture alliance/dpa

Konflikt mit Iran

Josef Schuster: Bundesregierung muss an der Seite Israels und der USA stehen

»Wenn das Atomprogramm nun (...) geschwächt wurde, ist das erstmal eine gute Nachricht«, sagt der Präsident des Zentralrates der Juden

 23.06.2025 14:06 Uhr

Josef Schuster hat die Bundesregierung aufgefordert, sich im Konflikt mit dem Iran auf die Seite Israels und der USA zu stellen. Sie müsse darauf hinwirken, »dass das iranische Regime sein gesamtes Atomprogramm aufgeben muss«, so der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland.

»Das Atomprogramm des Iran richtet sich gegen die Existenz Israels – mitten in Teheran läuft eine Uhr rückwärts, die die Auslöschung des jüdischen Staates ankündigen soll und es bedroht auch unsere, die deutsche und europäische, Sicherheit«, erklärte Schuster.

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»Der Iran ist der Financier islamistischen Terrors, der bis in unsere Gesellschaften reicht und auch direkt jüdische Einrichtungen zum Ziel hat, so beim Anschlag in Bochum im November 2022.« Der Zentralratspräsident betonte: »Wenn das Atomprogramm nun durch das gezielte militärische Eingreifen der USA entscheidend geschwächt wurde, ist das erstmal eine gute Nachricht.«

Israel hatte am 13. Juni begonnen, Atomanlagen, Atomwissenschaftler und Militärziele im Iran anzugreifen. Am Wochenende kamen die USA Israel zu Hilfe. Der aktuelle Nahost-Krieg begann am 7. Oktober 2023, als einer der Stellvertreter des Iran, die von Teheran finanzierte Terrororganisation Hamas, Massaker in Israel verübte und 251 Geiseln nahm. im

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