Ampel-Parteien und Union

Israels Sicherheit ist deutsche Staatsräson

Die israelische Flagge weht neben der Europa- und Deutschlandflagge vor dem Bundeskanzleramt. Foto: picture alliance/dpa

Die Vorsitzenden der Ampel- und der Unionsparteien haben die Verbundenheit Deutschlands mit Israel betont. »Die Sicherheit des Staates Israel ist uns Verpflichtung und deutsche Staatsräson«, hieß es am Sonntag in einer Erklärung der Chefs von SPD, Grünen, FDP, CDU und CSU, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Solidarität »Wir sind unseren Partnern und Freunden in Israel nicht nur historisch, sondern auch in einer demokratischen Wertegemeinschaft verbunden.«

»Wir, die wir im demokratischen Wettbewerb miteinander stehen, sind heute geeint in unserer Solidarität mit dem israelischen Volk und dem Staat Israel«, heißt es in der Stellungnahme von Omid Nouripour und Ricarda Lang (Grüne), Friedrich Merz (CDU), Markus Söder (CSU), Christian Lindner (FDP), Lars Klingbeil und Saskia Esken (SPD).
Die massiven und brutalen Angriffe der Hamas seien »abscheuliche Verbrechen an unschuldigen Frauen, Männern und Kindern in Israel«, hieß es in der Stellungnahme weiter.

»Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien. Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden dem ganzen israelischen Volk und dem Staat Israel. Dieser Terror ist durch nichts zu rechtfertigen und muss sofort gestoppt werden.« Israel habe ein völkerrechtlich verbrieftes Recht auf Selbstverteidigung. dpa

Nahost

Arabische Liga verurteilt »illegale« Angriffe Irans

Seit Tagen greift der Iran in Nahost militärische Ziele an, aber auch Flughäfen, Wohngebiete und Energie-Infrastruktur. Bei ihrer Notfallsitzung spricht die Arabische Liga von »feigen« Attacken

 08.03.2026

Mannheim

Mannheimer SPD-Politikerin tritt nach antisemitischen Facebook-Kommentaren zurück

Melek Hirvali Cizer schrieb, Israel züchte »babyfressende, weltweit Kinder entführende Agenten«

 08.03.2026

Washington

Bericht: USA prüfen Spezialoperation zur Sicherung iranischen Uranbestands

Eine mögliche Mission dieser Art könnte darauf abzielen, 450 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von etwa 60 Prozent zu sichern

 08.03.2026

Berlin

Constantin Schreiber reist aus Israel ab

Aus Sicherheitsgründen verlässt der für Springer SE tätige Reporter den Nahen Osten

 08.03.2026

Berlin

DIG fordert deutsche Unterstützung für Israel und USA im Krieg gegen den Iran

Das »kriegerische antiisraelische Vernichtungsprogramm der Mullahs« sei »theologisch begründet und daher einem politischen Prozess nicht zugänglich«, sagt DIG-Präsident Volker Beck. Der Verhandlungsweg sei schon vor Jahren gescheitert

 08.03.2026

Teheran

Iran hat neuen Obersten Führer: Israel droht Chamenei-Nachfolger

Mojtaba Chamenei (56), Sohn des getöteten Ali Chamenei, gilt als möglicher neuer Revolutionsführer. Bekanntgabe verzögert sich offenbar auch aus Sicherheitsgründen

 08.03.2026 Aktualisiert

Washington/Teheran

US-Geheimdienstbericht: Militärschlag dürfte Irans Führung kaum stürzen

Bereits vor dem Krieg wurden verschiedene Szenarien untersucht – von gezielten Angriffen auf einzelne Führungsfiguren bis hin zu einem umfassenden militärischen Vorgehen gegen die staatlichen Institutionen

 08.03.2026

Berlin

Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab

Das Auswärtige Amt zieht aus der Bedrohungslage Konsequenzen

 08.03.2026

Washington

USA intervenieren gegen mögliche Russland-Hilfe für den Iran

Sondergesandter Steve Witkoff kritisiert Moskau dafür, dass es Teheran im Krieg zu unterstützen scheint

 08.03.2026