Madrid

Israelfeindliche Demonstranten blockieren Vuelta á España erneut

Israelfeindliche Demonstranten fordern im Umfeld der Vuelta á España das Ende eines angeblichen Völkermords in Gaza und einen Generalstreik in Spanien. Foto: picture alliance / Sipa USA

Auf der letzten Etappe des Radrennens Vuelta á España haben israelfeindliche Demonstranten erneut das Fahrerfeld blockiert. Rund 60 Kilometer vor dem Ziel in Madrid stand eine Gruppe von Menschen mit einem Banner auf der Straße. Das Rennen wurde schließlich vorzeitig beendet.

Einige Fahrer versuchten, um die Demonstranten herumzufahren. Ein Profi wurde von einer Demonstrantin festgehalten. Auch an anderen Stellen der Strecke waren große Gruppen zu sehen, die protestierten.

Lesen Sie auch

Das Hauptfeld kam zum Stehen. Es war zu sehen, wie sich die Fahrer um den Gesamtführenden Jonas Vingegaard mit den Organisatoren berieten.

Die Proteste israelfeindlicher Demonstranten sind ein zentrales Thema der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. Die Aktivisten beschuldigten das Team Israel-Premier Tech, für den von der palästinensischen Terrororganisation Hamas begonnenen Krieg verantwortlich zu sein. Das Team verzichtet mittlerweile auf die Nennung von Israel auf seinen Trikots. Ein Einzelzeitfahren war aus Sicherheitsgründen verkürzt worden. Die Spanien-Rundfahrt ging am Sonntagabend in Madrid zu Ende. dpa/ja

Meinung

Linke: Rotes Fähnchen im antizionistischen Wind

Linken-Parteichef Jan van Aken bagatellisiert den Beschluss seiner Genossen in Niedersachsen zu Israel. Damit dürfte er nicht durchkommen

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026

Rüstung

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

Iran-Krieg

NATO-Staaten gegen Einsatz in Straße von Hormus

Könnte die NATO dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern

 16.03.2026

Antisemitismus

Das sagt der Linken-Chef zum Büttner-Abgang

Der brandenburgische Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner eckte in seiner Partei an. Jetzt verlässt er die Linke mit bitterer Kritik. Seine Partei erlebt die x-te Neuauflage einer Debatte

von Oliver von Riegen, Verena Schmitt-Roschmann  16.03.2026

Berlin

Hertie School: Studierendenvertretung verliert Misstrauensvotum

Nach einem Beschluss zur Unterstützung der gegen Israel gerichteten BDS-Bewegung haben die Studenten der privaten Hochschule ihre Vertretung abgewählt

von Joshua Schultheis  16.03.2026

Iran-Krieg

Deutschland will keinen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht

 16.03.2026

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne \»Kufiyas in Buchenwald\«

 16.03.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss der Miliz: Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026