Teheran

Irans Geheimdienst geht gegen Opposition vor

Das iranische Regime geht weiterhin hart gegen das eigene Volk vor. Foto: picture alliance / NurPhoto

Irans Geheimdienst ist eigenen Angaben zufolge gegen Dutzende Netzwerke von Oppositionellen vorgegangen. In 26 Provinzen seien »111 Zellen« von Monarchisten identifiziert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Gemeint sind Anhänger des Schah-Sohns Reza Pahlavi, der im Ausland eine führende Rolle in der Opposition beansprucht. Es sei zu Festnahmen gekommen.

Tasnim zufolge wurden bei den Geheimdienstoperationen Schusswaffen »zur Auslösung von Straßenunruhen« beschlagnahmt. Vier Personen seien außerdem wegen des Vorwurfs der Spionage festgenommen worden. Sie sollen dem »Feind« in den Provinzen Hamedan und West-Aserbaidschan Informationen über die Positionen von Sicherheitskräften verraten haben.

Auch mehrere Menschen seien festgenommen worden, die Informationen und Fotos an den persischsprachigen Exilsender »Iran International« übermittelt hätten. Tasnim meldete zudem die Beschlagnahme von 350 Starlink-Geräten. 

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. dpa

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