Berlin

»Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen«

Bundesaußenminister Heiko Maas Foto: dpa

Am Mittwoch hat der neue Bundesaußenminister Heiko Maas bei einer Feierstunde zur Amtsübergabe im Auswärtigen Amt seine Positionen skizziert. Er betonte die Verantwortung für die Welt, warnte davor, dass die deutsche Außenpolitik sich nicht überschätzen, aber auch nicht wegschauen dürfe.

motivation In seiner Antrittsrede kündigte er an, Israel im Jahr des 70. Geburtstages des Staates besuchen zu wollen. Der SPD-Politiker sprach von der schicksalhaften Verbindung und dem Wunder der Freundschaft zwischen beiden Ländern: »Für mich liegt in dieser deutsch-israelischen Geschichte nicht nur eine historische Verantwortung, sondern auch für mich ganz persönlich eine tiefe Motivation meines politischen Handelns.«

Maas betonte, nicht wegen Willy Brandt, der Friedensbewegung oder der ökologischen Frage Politiker geworden zu sein. »Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen«, so der Bundesaußenminister. ja

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