Anschlag in Berlin

»Glücklich, noch am Leben zu sein«

Sie war mit ihrem Chor aus Johannesburg zum Louis Lewandowski Festival in Berlin gereist – und entging am Montagabend gemeinsam mit ihrem Mann in letzter Sekunde dem Attentäter, der auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz einen Lastwagen in die Menschenmenge steuerte.

»Um acht Uhr war der Markt voller Menschen. Wir hatten Glühwein getrunken und warteten an einem Grillstand auf unser Essen«, sagte Ashley Sweke der Jüdischen Allgemeinen am Dienstagnachmittag. »Dann haben wir diesen Lärm gehört und einen riesigen Lastwagen gesehen, der auf uns zukam. Mir war klar, was jetzt passieren würde. Ich habe wirklich geglaubt, dass ich in diesem Moment sterben würde.«

Trauma Sweke, Managerin des Lewandowski Chorale Johannesburg, flüchtete sich mit ihrem Mann Desmond Sweke, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Bet David in Johannesburg, in eine Bude auf dem Charlottenburger Weihnachtsmarkt. »Es war die letzte Bude auf der linken Seite, die nicht getroffen wurde. Der Lastwagen kam zum Stehen und stoppte auf der rechten Seite.«

Das Trauma sei sehr real, sagte Ashley Sweke. »Mein ganzer Körper fühlt den Schock, ich zittere immer noch. Ich bin so glücklich, noch am Leben zu sein.«

Lesen Sie mehr in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

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