Berlin

Gedenktafel für NS-Gegner Otto Weidt geplant

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt Foto: picture alliance / Joko

An den Unternehmer und entschiedenen Gegner der Nationalsozialisten, Otto Weidt (1883-1947), soll künftig mit einer Gedenktafel in Berlin-Mitte erinnert werden. Die Tafel soll am 9. März zwischen Heidestraße und Otto-Weidt-Platz in Berlin-Mitte enthüllt werden, teilte die Senatskulturverwaltung am Donnerstag in Berlin mit. Unter anderem wird dabei auch die Leiterin des Museums »Blindenwerkstatt Otto Weidt«, Karoline Georg, eine Rede halten.

Der Kleinfabrikant Weidt betrieb laut Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Rosenthaler Straße 39 in Berlin eine Bürstenwerkstatt. Während des Zweiten Weltkriegs beschäftigte er demnach hauptsächlich blinde und hörbehinderte Juden, die sonst Zwangsarbeit hätten leisten müssen. Für seine von der Deportation bedrohten Angestellten habe Weidt falsche Papiere besorgt und sie, wenn nötig, in seiner Werkstatt versteckt. In der Werkstatt befindet sich heute das Museum »Blindenwerkstatt Otto Weidt«, das von der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand geführt wird. epd

Washington D.C.

Republikaner stoppen Iran-Resolution – mehr Demokraten gegen Waffen für Israel

Die Demokraten wollen Präsident Trumps Militäreinsätze gegen das iranische Regime bremsen und Rüstungslieferungen an Israel stoppen, aber die Republikaner blockieren die Vorhaben

 16.04.2026

Brandenburg/Ravensbrück

Schulen sagen Besuche in KZ-Gedenkstätten ab: Der Grund ist beunruhigend

 16.04.2026

London

Zwei Festnahmen nach versuchtem Brandanschlag auf Synagoge

Die Polizei spricht von einem antisemitischem Hassverbrechen

 16.04.2026

Meinung

Ein Boykott, der auch den Palästinensern schadet

Das Studierendenparlament der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf würde gerne die akademische Kooperation mit Israel beenden. Dabei ist interkultureller Austausch nicht zuletzt für die Friedensbemühungen in Nahost essenziell

von Michael Ilyaev  15.04.2026

Meinung

Große Worte, leiser Rückzug – und Israel bleibt zurück

Für Israel war US-Präsident Trumps harte Linie gegen Iran eine sicherheitspolitische Rückendeckung. Jetzt, wo Trump den Rückzug angedeutet hat, entsteht ein strategisches und militärisches Vakuum

von Roman Haller  15.04.2026

Interview

»Auch Clickbait spielt eine Rolle«

Wie kommt es zu den israelfeindlichen und antisemitischen Narrativen in deutschen Medien? Lukas Uwira hat dazu geforscht

von Chris Schinke  15.04.2026

Nahost

Iran droht USA mit Angriffen

Die USA blockieren Schiffe mit Ziel iranischer Häfen. Teheran droht mit Konsequenzen für die fragile Waffenruhe

 15.04.2026

Berlin

Immer mehr Israelis beantragen deutsche Staatsbürgerschaft

Innerhalb weniger Jahre vervierfacht sich die Einbürgerung von Menschen aus dem jüdischen Staat

 15.04.2026

Umfrage

AfD klar stärkste Kraft

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei legt erneut zu. Viele Wähler sind unzufrieden mit der Regierung

 15.04.2026