Berlin

Demonstration gegen Auftritt von Francesca Albanese

Francesca Albanese Foto: picture alliance / REUTERS

In Berlin haben die örtliche FDP und die Jungen Liberalen zu einer Demonstration gegen Auftritte der UNO-Berichterstatterin Francesca Albanese aufgerufen. Am 30. und 31. März sowie am 1. April sind insgesamt vier Diskussionsveranstaltungen mit ihr im Babylon-Kino vorgesehen. Kritiker werfen ihr vor, Judenhass und Verschwörungsmythen über Israel zu verbreiten.

Forderungen mehrerer jüdischer Organisationen nach einer Absage der Veranstaltungen mit Francesca Albanese wurden bisher nicht umgesetzt. Nun wollen sich Demonstranten während der Events Gehör verschaffen.

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»Keine Bühne für Antisemitismus im Babylon!«, hieß es in einem Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung, die am 30. März um 18.30 Uhr vor dem Kino stattfinden soll. »Francesca Albanese ist in der Vergangenheit immer wieder durch Aussagen aufgefallen, die den Terror der Hamas relativieren und antisemitische Narrative bedienen. Wer das Existenzrecht Israels delegitimiert und Gräueltaten rechtfertigt, darf in Berlin keine unwidersprochene Bühne erhalten.«

Nach Angaben der Demo-Organisatoren geht es darum, Solidarität mit Israel und den Opfern des Terrors sowie »eine klare Kante gegen jeden Antisemitismus« zu zeigen, egal aus welcher Richtung dieser komme. »Verantwortung statt Relativierung in unseren Kulturräumen.
Kommt zur Kundgebung!«, hieß es in dem Aufruf. »Zeigen wir gemeinsam, dass Berlin kein Ort für Hetze unter dem Deckmantel der Menschenrechte ist.«

Albanese hat den palästinensischen Terror immer wieder verteidigt. Israel beschuldigt sie fast täglich, angebliche Kriegsverbrechen zu begehen. Deutschland und Frankreich fordern ihre Abberufung.

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