Berlin

CDU-Bildungspolitiker sorgt sich um Juden an Universitäten

Thomas Jarzombek (CDU) Foto: picture alliance / SZ Photo

Immer stärker führt der Nahost-Konflikt zu Auseinandersetzungen auch an Deutschlands Hochschulen. Der bildungspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Thomas Jarzombek , sorgt sich daher um Juden an Universitäten.

Die Freiheit des Denkens müsse an den Hochschulen auch für Juden gewährleistet sein, betonte der CDU-Politiker. Dies sagte er in Zusammenhang mit antiisraelischen Protesten und Uni-Besetzungen durch Pro-Terror-Aktivisten.

Artikel 5 des Grundgesetzes garantiere die Wissenschaftsfreiheit mit Verfassungsrang. Dies müsse uneingeschränkt gerade auch für Dozenten wie Studenten mit jüdischen Wurzeln oder mit israelfreundlichem Denken gelten.

»Zunehmende Berichte über Menschen jüdischen Ursprungs, die sich nicht mehr trauen, ihre Herkunft zu zeigen und ihre Meinung zu sagen, bereiten mir große Sorgen. Sie stellen eine sehr ernsthafte Bedrohung unserer Wissenschaftsfreiheit dar«, kritisierte Jarzombek.

In den vergangenen Wochen gab es an deutschen Universitäten immer wieder lautstarke Proteste gegen das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg und Solidaritätsaktionen von Studenten mit dem Terror der Hamas. In Berlin beendete die Polizei die Besetzung von Teilen der Humboldt-Universität durch rund 150 »propalästinensische« Aktivisten und räumte die Hochschule. dpa/ja

Rüstung

Ein Iron Dome »Made in Germany«?

Israel hat Deutschland Unterstützung beim Ausbau seiner Luftabwehr angeboten. Man könne sich vorstellen, den Iron Dome nicht nur zu liefern, sondern auch vor Ort zu produzieren, sagt der Chef des Rüstungskonzerns Rafael

von Ralf Balke  16.03.2026

Iran-Krieg

NATO-Staaten gegen Einsatz in Straße von Hormus

Könnte die NATO dabei helfen, die Straße von Hormus gegen iranische Attacken zu sichern? US-Präsident Donald Trump ist dieser Meinung, doch seine Alliierten zögern

 16.03.2026

Antisemitismus

Das sagt der Linken-Chef zum Büttner-Abgang

Der brandenburgische Antisemitismus-Beauftragte Andreas Büttner eckte in seiner Partei an. Jetzt verlässt er die Linke mit bitterer Kritik. Seine Partei erlebt die x-te Neuauflage einer Debatte

von Oliver von Riegen, Verena Schmitt-Roschmann  16.03.2026

Berlin

Hertie School: Studierendenvertretung verliert Misstrauensvotum

Nach einem Beschluss zur Unterstützung der gegen Israel gerichteten BDS-Bewegung haben die Studenten der privaten Hochschule ihre Vertretung abgewählt

von Joshua Schultheis  16.03.2026

Iran-Krieg

Deutschland will keinen NATO-Einsatz in der Straße von Hormus

Die US-Regierung macht Druck auf Nato-Partner, sich an der Absicherung einer wichtigen Seeroute in Nahost zu beteiligen. Berlin macht klar, dass man die Allianz gar nicht am Zuge sieht

 16.03.2026

Washington D.C.

Trump fordert militärische Unterstützung im Golf

Insbesondere von europäischen NATO-Staaten erwarte er konkrete Beiträge. Andernfalls drohe der NATO eine schwierige Zukunft, so der amerikanische Präsident

 16.03.2026

Thüringen

Jüdische Organisationen warnen vor »antisemitischer Provokation« in Buchenwald

Ein breites Bündnis wendet sich mit einer gemeinsamen Erklärung scharf gegen die Kampagne \»Kufiyas in Buchenwald\«

 16.03.2026

Nahost

Reaktion auf Beschuss der Miliz: Israel greift Hisbollah und iranisches Regime an

Die Lage im Überblick

 16.03.2026

EXKLUSIV

»Es geht nicht mehr«: Andreas Büttner verlässt die Linkspartei

Nach einem Beschluss der Linken in Niedersachsen war für Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten das Maß voll: Er tritt aus der Partei aus

von Michael Thaidigsmann  16.03.2026