Berlin

Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab

Die deutsche Botschaft in Teheran (Archivbild) Foto: picture-alliance/ dpa

Die Bundesregierung hat das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht.

Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, das Personal sei aufgrund der Bedrohungslage zeitweilig verlegt worden. Die Erreichbarkeit der Botschaft sei aber weiterhin gewährleistet. »Die temporäre Verlegung folgt einer Reduzierung, die bereits Mitte Januar vorsorglich erfolgte«, hieß es weiter.

Die konsularische Unterstützung sei zuvor schon wegen einer Reduzierung des Personals stark eingeschränkt, die Visastelle bereits vorübergehend geschlossen gewesen, hieß es weiter aus dem deutschen Außenministerium. Die Maßnahme zum Schutz des Personals in Teheran sei mit Blick auf die Sicherheit der deutschen Auslandsvertretungen angesichts der Lage im Nahen und Mittleren Osten ergriffen worden.

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Die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe oberste Priorität und werde ständig im Krisenstab der Bundesregierung thematisiert, hieß es aus dem Auswärtigen Amt weiter. »Die notwendigen Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit werden fortlaufend überprüft und angepasst.« Auf die Frage, ob das Botschaftspersonal auf dem Landweg evakuiert worden sei, teilte das Auswärtige Amt mit, man äußere sich grundsätzlich nicht zu Details von Fürsorgemaßnahmen für das Personal.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist das Personal der deutschen Botschaft auf dem Landweg in ein Nachbarland ausgereist. Nachdem das Personal anderer Botschaften über Aserbaidschan ausgereist war, ist davon auszugehen, dass ebenfalls dieser Weg genommen wurde. Nach diesen Informationen hat auch Botschafter Axel Dittmann das Land mit dem übrigen Botschaftspersonal verlassen. 

US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran mit der »vollständigen Zerstörung« und dem »sicheren Tod« für bislang angeblich verschonte Ziele und Menschengruppen gedroht. Der Iran werde »in die Hölle geprügelt«, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. dpa

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