USA

Biden verschiebt Treffen mit Bennett nach Anschlag in Afghanistan

US-Präsident Joe Biden Foto: AFP via Getty Images

Der Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett im Weißen Haus ist wegen der dramatischen Entwicklungen in Afghanistan um einen Tag verschoben worden. US-Präsident Joe Biden werde nun am Freitag mit Bennett zusammentreffen, erklärte das Weiße Haus.

Das ursprünglich für Donnerstagmittag (Ortszeit; 17.30 Uhr MESZ) angesetzte Treffen hatte sich zunächst um rund drei Stunden verzögert. Ein anderer geplanter Termin Bidens - eine Schalte mit Gouverneuren später am Donnerstag - war vom Weißen Haus schon zuvor gestrichen worden.

Die US-Regierungszentrale teilte mit, der Präsident habe sich am Donnerstag mit seinem Team für nationale Sicherheit getroffen, darunter Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin. Biden werde weiter kontinuierlich über die Entwicklung in Afghanistan informiert. Wann er sich zu der Lage in Kabul an die Öffentlichkeit richten wird, war zunächst offen. dpa

Offener Brief

Schramm warnt vor Rechtsruck in Sachsen-Anhalt

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen warnt vor wachsendem Nationalismus und einem möglichen Rechtsruck in Sachsen-Anhalt. Die AfD lehnt er klar ab und bezeichnet sie als »nicht wählbar«

 28.04.2026

Kommentar

Antisemitismus und Israelfeindlichkeit werden die SPD nicht retten

Die Sozialdemokraten sollten sich nicht an Zohran Mamdani oder Pedro Sánchez orientieren, sondern an einer alten Wahrheit von Bill Clinton

von Stefan Laurin  28.04.2026

New York

Wadephul auf Werbetour bei den Vereinten Nationen

Der deutsche Außenminister führt angesichts der Kriege im Iran und der Ukraine Gespräche bei der UNO. Es geht aber auch um eine für Deutschland wichtige Wahl Anfang Juni

von Jörg Blank, Anne Pollmann  28.04.2026

Toronto

Angriff vor Synagoge, Judaica-Geschäft beschädigt

Ein Gemeindemitglied wird geschlagen, ein Judaica-Geschäft beschädigt

 28.04.2026

Hamburg

Ausstellung zeigt Arbeiten an Ruine des Israelitischen Tempels

Die Finanzbehörde der Hansestadt will das bedeutende Kulturdenkmal dauerhaft erhalten und öffentlich zugänglich machen

 28.04.2026

Berlin

Festakt zur Umbenennung in Margot-Friedländer-Platz

Der Vorplatz des Berliner Abgeordnetenhauses wird zum 7. Mai umbenannt

 28.04.2026

Terror

Verfassungsschutz warnt vor Gefahr durch proiranische Extremisten in Europa

Politiker schlagen Alarm. Konstantin von Notz von den Grünen spricht von einer »neuen Dimension der Bedrohung«

 28.04.2026

Berlin

Gericht stoppt Extremismus-Einstufung von »Jüdischer Stimme«

Das Berliner Verwaltungsgericht stellt zwar fest, der Verein verneine das Existenzrecht Israels und zeige teilweise Verständnis für Gewalt gegen den jüdischen Staat, urteilt aber gegen seine Einstufung als extremistisch

 28.04.2026

Washington D.C.

Marco Rubio: In Teheran herrscht Dysfunktion

Der amerikanische Außenminister wirft der iranischen Regierung mangelnde Verlässlichkeit vor

 28.04.2026