Zwei Studenten der JSUD werden am Donnerstag in Berlin-Mitte angefeindet – weil sie Kippa tragen. Aus einem Auto heraus fallen Parolen, sie werden bedrängt.
Solche Anfeindungen gehören für viele Jüdinnen und Juden inzwischen zum Alltag. Aus Angst verzichten die allermeisten darauf, religiöse Symbole offen zu tragen.
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) verzeichnet seit dem 7. Oktober einen massiven Anstieg antisemitischer Vorfälle. Gleichzeitig gilt: Die Dunkelziffer liegt deutlich über den offiziellen Zahlen.