Erinnerung

731 Schulen erinnern an Anne Frank

Anne Frank (1929–1945) Foto: dpa

Erinnerung

731 Schulen erinnern an Anne Frank

Der Aktionstag findet seit 2017 jährlich am 12. Juni, dem Geburtstag des Holocaust-Opfers Anne Frank (1929-1945), statt

 11.06.2025 13:51 Uhr

An einem Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus beteiligen sich am Donnerstag bundesweit 731 Schulen. Dies sei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um knapp ein Viertel (24 Prozent) und ein neuer Anmelderekord, teilte das Anne-Frank-Zentrum in Berlin als Veranstalter mit. Der Aktionstag findet seit 2017 jährlich am 12. Juni, dem Geburtstag des Holocaust-Opfers Anne Frank (1929-1945), statt.

Das Anne-Frank-Zentrum in Berlin stellt dazu kostenlos Lernmaterialien wie etwa eine Plakatausstellung und eine Zeitung zur Verfügung. Mehr als 100.000 Schülerinnen und Schüler wollen sich diesmal beteiligen, darunter auch aus 29 Förderschulen. In diesem Jahr steht das Thema »Erinnern und Engagieren digital« im Mittelpunkt. Schirmherrin ist Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Eröffnet wird der Aktionstag in der Anne-Frank-Grundschule in Berlin.

Anne Frank ist wegen ihres nach dem Tod veröffentlichten Tagebuchs eines der bekanntesten Opfer des Holocaust. Sie wurde 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren. Ihre Familie flüchtete 1933 vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in die Niederlande versteckte sich ihre Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus. Dort schrieb Anne Frank ihr weltberühmtes Tagebuch.

Lesen Sie auch

Nachdem ihr Versteck entdeckt wurde, wurde die Familie deportiert.

Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren. Das Anne-Frank-Zentrum ist die deutsche Partnerorganisation des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. epd

Gaza

Wie die Hamas Hilfsorganisationen gefügig machte

Einer Auswertung von »NGO Monitor« zufolge konnten ausländische Organisationen in Gaza nur Hilsprojekte durchführen, wenn sie sich der Kontrolle durch die Hamas unterwarfen

von Michael Thaidigsmann  05.12.2025

Washington D.C.

Trump plant Übergang in Phase II des Gaza-Abkommens

Der nächste große Schritt erfolgt dem Präsidenten zufolge schon bald. Ein »Friedensrat« soll noch vor Weihnachten präsentiert werden

 05.12.2025

Berlin

Linken-Chef empört über Merz-Reise zu Netanjahu

Jan van Aken regt sich darüber auf, dass er Bundeskanzler Ministerpräsident Netanjahu treffen wird

 05.12.2025

Köln

Trotz Kritik: Sophie von der Tann erhält Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis

»Keine Auszeichnung für Propaganda und Antisemitismus« steht während der Preisvergabe auf einem Transparent, das Demonstranten vor dem WDR-Funkhaus tragen

 05.12.2025

Genf

Entscheidung gefällt: Israel bleibt im Eurovision Song Contest

Eine Mehrheit der 56 Mitgliedsländer in der European Broadcasting Union stellte sich am Donnerstag gegen den Ausschluss Israels. Nun wollen Länder wie Irland, Spanien und die Niederlande den Musikwettbewerb boykottieren

von Michael Thaidigsmann  04.12.2025

Medien

»Die Kritik trifft mich, entbehrt aber jeder Grundlage«

Sophie von der Tann wird heute mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis geehrt. Bislang schwieg sie zur scharfen Kritik an ihrer Arbeit. Doch jetzt antwortete die ARD-Journalistin ihren Kritikern

 04.12.2025

Karlsruhe/München

Mutmaßlicher Huthi-Terrorist angeklagt

Ein Mann soll für die Terrororganisation im Jemen gekämpft haben. Deutschlands oberste Anklagebehörde will ihn vor Gericht sehen

 04.12.2025

Antisemitismus

Litauen: Chef von Regierungspartei wegen Antisemitismus verurteilt

In Litauen ist der Chef einer Regierungspartei mehrfach durch antisemitische Aussagen aufgefallen. Dafür musste er sich vor Gericht verantworten. Nun haben die Richter ihr Urteil gefällt

 04.12.2025

Berlin

Verfassungsschutz nimmt neue AfD-Jugend ins Blickfeld

Ist auch die »Generation Deutschland« rechtsextremistisch? Sie rückt bereits in den Fokus des Bundesamts für Verfassungsschutz

 04.12.2025