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Termine und TV-Tipps

Kurt Tucholsky (1890 - 1935), »Wie Kurt Tucholsky ein Drehbuch schrieb«: Mittwoch, 17. Dezember, 22.05 Uhr DKultur Foto: picture alliance / akg-images

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Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 11. Dezember bis zum 17. Dezember

 10.12.2025 17:00 Uhr

Aachen
Konzert und Lesung zum Gedenken an die Pogromnacht: »Trotz aller Widerstände – Der jüdische Kulturbund in Nazi-Deutschland« mit dem Neue Musik Ensemble Aachen und Jochen Deuticke
So 14. Dezember, 20 Uhr | Kurhaus Ballsaal, Komphausbadstraße 19

Berlin
Premiere »golem.ai. Von der Zeitlosigkeit einer alten jüdischen Legende«. Der Golem diente über Jahrhunderte als Symbol für die Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf, Macht und Verantwortung. Aus heutiger Perspektive kann die Auseinandersetzung mit der Golem-Sage als Vorläufer aktueller Diskussionen über Künstliche Intelligenz gedeutet werden. Dies reflektiert eine literarische Collage mit Texten aus drei Jahrhunderten, dargeboten von Katharina Groth und Wolfgang Wagner.
Fr 12. Dezember, 19.30 Uhr | Havelufer, Dischinger Brücke/Ruhlebener Straße

Berlin
Alte jiddische Melodien erklingen in zeitgenössischem Gewand: Humor, musikalischer Witz und Einblicke in die Traditionen des Lichterfestes verbinden sich mit schwungvollen Big-Band-
Rhythmen: »A Swingin Chanukka« mit Roman Grinberg, Michael Alexander Willens und dem Shvayg Mayn Harts Orchester
Mo 15. Dezember, 19.30 Uhr | Jüdisches Gemeindezentrum, Fasanenstraße 79

Emmendingen
»Der 7. Oktober, die Stadt und das Leben«. Dokumentarfilmvorführung und anschließendes Gespräch mit Regisseur Walter L. Brähler, der die Auswirkungen des Terrorangriffs der Hamas auf das Leben von Juden in Deutschland, insbesondere in Frankfurt, beleuchtet und zeigt, wie dieser Tag das jüdische Leben hierzulande nachhaltig erschüttert, Angst schürt, aber auch den Willen stärkt, jüdische Kultur und Identität sichtbar zu machen und nicht aufzugeben.
Do 11. Dezember, 19 Uhr | Kino Maja, Steinstraße 2/2

Frankfurt am Main
Was bedeuten Stärke und Schwäche im Judentum? Wann wird eine vermeintliche Schwäche zur Stärke, und was ist die Verantwortung der Stärkeren? Der Vortrag »Stärke * Schwäche … rabbinisch gesehen – Soirée am Dom« von Rabbiner Jehoschua Ahrens zeigt die rabbinische Reflexion biblischer Geschichten von Mose bis David und Goliath.
Do 11. Dezember, 19.30 Uhr | Haus am Dom, Domplatz 3

Wolfratshausen
»Nie mehr still – Lesung von Sandra Pioro mit jiddischen Liedern«. In ihrem neuen Buch erzählt Sandra Pioro ihre persönliche Geschichte als Mitglied einer Generation, die man als Kriegsenkel bezeichnet.
So 14. Dezember, 19 Uhr | Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1

TV und Radio

»Schalom«: Jüdisches Leben heute mit Berichten, Reportagen und Kommentaren zu Themen, die nicht nur Juden interessieren
Freitag, 12. Dezember, 15.50 Uhr RBB Radio 3

»FEIERtag!: Sengelmann sucht Chanukka« – Das Jahresende ist geprägt von Feiertagen und Festen: Nikolaus, Advent, Weihnachten. Juden feiern in dieser Zeit Chanukka, das jüdische Lichterfest. Doch was steckt hinter Chanukka? Die Sendung vergleicht auf unterhaltsame Weise Chanukka mit den christlichen Feiertagen.
Montag, 15. Dezember, 1.00 Uhr mdr TV

»Wie Kurt Tucholsky ein Drehbuch schrieb«: Als Ignaz Wrobel verfasste er böse Kinokritiken, während er als Peter Panter an einem Drehbuch feilte. Nun proben seine Figuren den Aufstand – vielleicht hat er sie unterschätzt? Ein Hörspiel
Mittwoch, 17. Dezember, 22.05 Uhr DKultur Radio

Kino

Preise des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg vergeben

Noch bis Sonntag zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg Produktionen aus 22 Ländern. Die beiden Hauptpreise wurden schon zur Halbzeit verliehen

 09.05.2026

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026