Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Iris Berben wird mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 ausgezeichnet. Der Deutsche Kulturrat würdigt damit ihren Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus, wie es in einer Mitteilung heißt. Die 75-Jährige erinnere mit Lesungen, Schulbesuchen, öffentlichen Diskussionen und Reden an die Verbrechen des Nationalsozialismus, trete für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens ein und widerspreche Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. »Erinnerungskultur versteht sie dabei nicht allein als Bewahrung der Vergangenheit, sondern als demokratische Aufgabe der Gegenwart«, so der Wortlaut.

Lior Raz hat die magischen Sätze, auf die viele Fans seit Langem gewartet haben, endlich ausgesprochen: »Fauda Staffel 5 ist am 8. September bei Netflix zu sehen.« Der Schauspieler, der in der israelischen Serie Doron spielt, verkündete den Start in einem Reel bei Instagram. Die Handlung setzt zwei Jahre nach dem 7. Oktober 2023 ein. Neben Raz spielen auch Mélanie Laurent und Hakim Djaziri mit.

Andrej Hermlin ist nicht nur Swing-Musiker, sondern auch leidenschaftlicher Oldtimer-Sammler. Vom NSU Ro 80 über Mercedes-Coupés aus den 1980er Jahren bis zur »Blauen Mauritius« der Jaguars reicht seine Sammlung. Besonders der Ro 80 sorgt auf Berlins Straßen für Aufmerksamkeit: »Ja, der fällt auf. Die Leute gucken oder machen den Daumen hoch.« Hermlin liebt dabei nicht nur das Design, sondern vor allem das Fahrgefühl. So ungewöhnlich wie seine Autos ist auch seine Haltung dazu: »Da wir alle nur begrenzt Zeit auf dieser Welt haben, sollte man diese nicht verschwenden, indem man zum Beispiel schlechte oder hässliche Autos fährt.«

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Jakob Hein hat sich in einem Interview mit dem »Tagesspiegel« Gedanken über sich selbst gemacht. Der Berliner Kinder- und Jugendpsychiater und Autor sagte: »Als ich 15, 16 war, hatte ich eine hohe Stimme und war der Klassenclown. Ich hoffte, dass ich wie ein Käse reifen würde und irgendwann ein echter Mann wäre, so mit 50. Hat nicht geklappt, ich bin immer noch kein Mann. Ich rauche keine filterlosen Zigaretten, saufe keinen Schnaps, prügle mich nicht, habe Angst vorm Motorradfahren und vor Achterbahnen, habe viele weibliche Freunde. Und wissen Sie was? Ich bin froh darüber.«

Vor 100 Jahren wurde René Goscinny geboren – der Humorist hinter Asterix, Lucky Luke und dem Kleinen Nick. Mit seinem scharfen Wortwitz und seiner Lust an der Parodie revolutionierte er die französische Comicwelt und schuf Figuren, die bis heute Generationen begeistern. Besonders Asterix wurde zum weltweiten Phänomen: Mehr als 100 Millionen Exemplare der Abenteuer wurden inzwischen in über 100 Sprachen und Dialekten verkauft. Goscinnys jüdische Familiengeschichte prägte dabei auch seinen Blick auf die Welt.

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Scarlett Johansson soll laut dem Online-Portal »Deadline« im Gespräch für eine Rolle im nächsten Film von Regisseur Ari Aster sein. Deadline will erfahren haben, dass Johansson offenbar an der Seite des australischen Schauspielers Jacob Elordi in dem Werk mit dem Titel Scapegoat spielen könnte. Aster wurde mit seinen bisherigen Filmen Hereditary – Das Vermächtnis und Beau is Afraid als Meister eines düsteren Horror-Kino-Genres bekannt.

Art Garfunkel kommt im Rahmen seiner »Shinier World Tour« nach Deutschland. Am 24. Oktober tritt der 84-Jährige in der Hamburger Elbphilharmonie auf – sein erstes eigenes Deutschland-Konzert seit 2019. Bekannt wurde Garfunkel gemeinsam mit Paul Simon durch Klassiker wie »The Sound of Silence«, »Mrs. Robinson« und »Bridge Over Troubled Water«, doch auch solo feierte er große Erfolge, darunter »Bright Eyes«. Erst 2025 begeisterte er bei einem Konzert in Tel Aviv mehr als 50.000 Menschen. Nun bringt Garfunkel seine unverwechselbare Stimme zurück nach Europa. Der Vorverkauf für den HH-Termin hat begonnen.

Aaron Taylor-Johnson galt lange als einer der Favoriten für die Rolle des nächsten James Bond. Doch inzwischen könnte die Traumrolle für den jüdischen Darsteller in weitere Ferne rücken. Insidern zufolge suchen die Verantwortlichen einen eher unbekannten britischen Darsteller Ende 20 oder Anfang 30 – und damit einen Typ, der nicht wirklich zu Taylor-Johnson passt. Die Entscheidung für den neuen 007 soll noch in diesem Jahr fallen. Produzentin Amy Pascal kündigte an: »Ich würde sagen, Ende des Jahres ist ein realistischer Zeitrahmen.« Für Taylor-Johnson heißt das: Die Spannung steigt – und seine Chancen könnten sinken.

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