Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Palina Rojinski spielt im neuen Bibi-Blocksberg-Film Das große Hexentreffen die rasende Reporterin Karla Kolumna. Die Moderatorin und Schauspielerin zeigt sich darin von einer neuen Seite – mit brünettem Haar, großer Brille und Pullunder. Auf ihrem Instagram-Account verkündete die 40-Jährige begeistert: »Endlich durfte ich meinen Traumjob ›Journalistin‹ ausüben.« Der Film ist seit dem 11. Dezember in den deutschen Kinos zu sehen und »hext der ganzen Familie eine schöne gemeinsame Zeit«, so Rojinski.

Greg Kurstin feiert gemeinsam mit Dave Grohl Chanukka. Der 56-jährige amerikanische Songschreiber hat mit dem Gründer der »Foo Fighters« und ehemaligem Schlagzeuger von »Nirvana« acht Titel von acht bekannten jüdischen Künstlerinnen und Künstlern aufgenommen und will seinen Fans zum Lichterfest eine besondere Freude machen. An jedem der acht Abende solle ein Lied veröffentlicht werden, gaben die beiden Musiker im Vorfeld auf der Plattform X bekannt. Mittlerweile ist Halbzeit – vier Kerzen sind schon gezündet, aber man darf sich noch auf vier weitere freuen, inklusive neuer Musik auf die Ohren. Happy Hanukkah!

Natalie Portman fördert die Verwendung nachhaltiger, tierfreier Materialien in der Modebranche. Die israelisch-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin, die für Tierschutz und ethischen Konsum eintritt, ist eine Partnerschaft mit »Uncaged Innovations« eingegangen, ein Unternehmen, das für die Herstellung einer Leder-Alternative aus Getreide bekannt ist. »Als Veganerin setze ich mich seit Jahren für Tiere ein, und durch die Zusammenarbeit mit Uncaged kann ich diese Mission noch verstärken«, sagte die 44-Jährige im Interview mit der »Vogue«.

Lesen Sie auch

Die französisch-israelische Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin Ethel Lindsey hat ihr Debütalbum »Pretty Close« veröffentlicht. Es ist eine Hommage an die goldenen Zeiten des Soul und Funk sowie des Adult-Oriented Rock (AOR) in den späten 1970er Jahren. Zugleich ist die Aufnahme ein überzeugendes Werk einer Ausnahmekünstlerin. Zu ihrem Judentum sagt Ethel Lindsey: »Ich bin Traditionalistin. Das heißt, ich begehe den Schabbat, Pessach, Rosh Haschana und Chanukka und ich hatte meine Bat Mitzvah.«

Lenny Kravitz wird James Bond als fieser Schurke Bawma das Leben schwer machen. Aber nicht auf der Leinwand, sondern in einem Videospiel. Der 61-jährige amerikanische Musiker spielt darin den Widersacher des berühmten Geheimagenten. »007 First Light« erscheint im kommenden Jahr. Unabhängig davon wird weiter darüber spekuliert, wer nach dem Abschied von Daniel Craig die Rolle des James Bond im Film übernehmen wird.

Hollywood-Star Meg Ryan (64) hat sich wenige Tage nach dem Tod von Regisseur Rob Reiner und dessen Ehefrau Michele zu Wort gemeldet. »Oh, wie wir diesen Mann vermissen werden«, schrieb sie auf Instagram zu einem alten Schwarz-Weiß-Foto, auf dem die Schauspielerin mit dem Regisseur lachend tanzt. »Danke, Rob und Michele, für eure Art und Weise, an wahre Liebe, an Märchen und an Lachen zu glauben.« Sie würdigte das Paar als Leute, die an das Gute in Menschen glaubten und ihr Land zutiefst liebten. (dpa)

Gwyneth Paltrow (53) hat ihren Sohn vor intimen Momenten in ihrem neuen Film »Marty Supreme« gewarnt. Sie spielt darin Sexszenen mit Timothée Chalamet (29). Die Oscarpreisträgerin mit jüdischem Familienhintergrund wurde im Fernsehen gefragt, wie die Situation ausgegangen sei. Ihre Antwort: »Nicht so toll.« Ihr Sohn habe sich die ganze Zeit die Augen zugehalten, führte sie aus.

Kino

Preise des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg vergeben

Noch bis Sonntag zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg Produktionen aus 22 Ländern. Die beiden Hauptpreise wurden schon zur Halbzeit verliehen

 09.05.2026

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026