Musik und Politik

Pink kritisiert Macklemore für Anti-Israel-Auftritt bei Ed Sheeran

Pink, Ed Sheeran und Macklemore

Mehr als 80.000 Fans waren am vergangenen Wochenende ins MetLife Stadium in New Jersey gekommen, um den »King of the Love Song« zu sehen, Ed Sheeran. Falls sie dachten, einen Abend schöner Melodien und Gefühle vor sich zu haben, hatten sie sich jedoch geirrt. Denn eine Vorband war der US-Rapper Macklemore, der jeden seiner Auftritte dazu nutzt, die Anti-Israel-Welle zu reiten. So auch dieses Mal.

Neben einem Kufiya-Halstuch und »Free Palestine«-Rufen trug er eine »pro-palästinensische« Rede sowie einen »Anti-Besatzungs«-Song vor, der die Studentenproteste an US-Universitäten lobt, während im Hintergrund Bilder aus Gaza und Aufnahmen der Proteste an Universitäten zu sehen waren. Am Ende bedankte Macklemore sich bei BDS-Aktivisten wie Students for Justice in Palestine und Jewish Voice for Peace, die zu den Vorreitern der von Katar finanzierten Dämonisierung Israels zählen.

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»Messer ins Herz«

Israelis im Publikum brachen in Tränen aus, wie »Ynet« berichtet und verließen das Konzert, bevor Ed Sheeran überhaupt auf die Bühne kam. »Es war wie ein Messer ins Herz«, zitiert »Ynet« zwei israelische Sheeran-Fans.

Sheeran selbst hat bisher weder während des Konzerts noch danach auf Macklemores Auftritt reagiert. Auch eine Anfrage der BBC zu einer Petition des Israeli-American Council (IAC), die Sheeran aufforderte, Macklemore aus dem Programm zu nehmen, blieb unbeantwortet. Daher ist davon auszugehen, dass der Rapper weiterhin Vorband bleiben wird.

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Popstar Pink reagierte dagegen in den sozialen Medien mit einem Repost eines Videos der US-NGO »Stop Antisemitism«, der ein Video des Macklemore-Auftritts zeigte mit dem Kommentar: »Schrecklich, jüdische Fans kauften Tickets, um letzte Nacht Ed Sheeran in NJ singen zu hören, nicht um von Macklemores Anti-Israel-Propaganda überfallen zu werden. Stattdessen kam Macklemore mit Kufiya auf die Bühne, rief ‚Free Palestine!‘, warf Israel fälschlicherweise einen Genozid vor und machte einen Mainstream-Event zu einem politischen Albtraum gegen den jüdischen Staat.«

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Schließlich fasste Boy George das alles auf X zusammen: »Zum Fall Macklemore: Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass Slogans wie ‚Free Palestine‘ zwar wie moralischer Mut aussehen, doch keinerlei politisches Wissen erfordern.« Sheeran habe »offensichtlich kein Rückgrat«, so Boy George weiter und schloss mit einem Lob für Pink: »Gut, dass Pink sich geäußert hat, hoffentlich wird das Sheeran auch irgendwann tun.« ja

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