Aue
»Tacheles reden!« – Vortrags- und Gesprächsabend zu jüdischem Leben und jüdischen Festen, zum Mitdenken und Nachfragen
Di 15. September, 19 Uhr, Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement, Bahnhofstraße 13
Eisenhüttenstadt
Musikalisch-szenische Performance »Charlottes Farben«: Die Berliner Jüdin Charlotte sitzt in einem kleinen Zimmer im französischen Exil und malt und malt und malt – ihre Erinnerungen, ihre Träume, ihre Hoffnungen … Isabel Nogueira Batistas Musiktheaterstück basiert auf dem autobiografischen Werk in 796 Gouachen »Leben? Oder Theater? Ein Singspiel« von Charlotte Salomon (Berlin 1917 – Auschwitz 1943).
Mi 16. September, 19 Uhr, MS Goldberg, Anlegestelle Bollwerk 4
Fürth
Führung zum »Tag des offenen Denkmals: Die Krautheimer Krippe«: Die von Martha Krautheimer gegründete Einrichtung war ihrer Zeit weit voraus: Kinder wurden hier unabhängig von Herkunft, Konfession oder ehelicher Geburt aufgenommen, wenn ihre Mütter durch Arbeit, Krankheit oder schwierige Lebensumstände Unterstützung benötigten.
S0 13. September, 16 Uhr, Start: Jüdisches Museum Franken, Königstraße 89
Hamburg
»Zuschreibung: Jüdisch – Bestands-Einsichten in zwei Sammlungen mit Jana Caroline Reimer und Katrin Janz-Wenig«: Der Abend eröffnet Einblicke in zwei bedeutende jüdische Sammlungen Hamburgs und ihre bewegten Geschichten.
Do 17. September, 19 Uhr, MARKK Museum am Rothenbaum, Rothenbaumchaussee 64
Schwedt
»Billy-Wilder-Retro: ›Eins, Zwei, Drei‹«: Zu Zeiten des Kalten Krieges bekommt im geteilten Berlin ein führender Coca-Cola-Angestellter den Auftrag, die verwöhnte Tochter seines Chefs zu betreuen.
S0 13. September, 19 Uhr, MS Goldberg, Anlegestelle Bollwerk
Tobertitz (Vogtland)
»Äpfel, Honig, Heimat: Shana Tova Tobertitz!«: Im Zentrum dieser Familienveranstaltung steht die lebendige Vermittlung jüdischer Ethik und Festkultur im ländlichen Raum. Genutzt wird die tief verwurzelte vogtländische Obstbautradition als Brücke, um die Kernelemente von Rosch Haschana erfahrbar zu machen.
Sa 12. September, 14 Uhr, Obstwiesenhof Hommel, Stelzenweg 4
Einschalten: TV und Radio
»Barbara Honigmann«: Geschichte und Persönliches sind in Barbara Honigmanns Büchern stets verwoben. Und immer wieder umkreist sie die Frage: Wie kann man als Jude und Mensch nach Exil, Schoa und Gulag weiterleben?
Freitag, 11. September, 19.30 Uhr Deutschlandfunk Kultur
»Auf den Spuren von Jacqueline Diffring«: Porträt der Bildhauerin Jacqueline Diffring, geboren als Ilse Pollack, aus Koblenz, die als Halbjüdin aus Deutschland fliehen musste und 2020 im Alter von 100 Jahren in Frankreich starb
Sonntag, 13. September, 22.50 Uhr ARD alpha
»Two Lovers« erzählt eine bittersüße Liebesgeschichte aus der jüdischen Mittelschicht New Yorks. Regie: James Gray
Mittwoch, 16. September, 20.15 Uhr arte
»James Gray – Filmemacher in Zeiten des Umbruchs«: 2022 war James Grays »Zeiten des Umbruchs« im Wettbewerb von Cannes zu sehen. Darin blickt er auf seine Jugend als Enkel ukrainisch-jüdischer Einwanderer zurück, auf sein Aufwachsen im Queens der 70er-Jahre und seine ersten Erfahrungen mit dem Rassismus und Antisemitismus der amerikanischen Gesellschaft.
Mittwoch, 16. September, 22.00 Uhr arte