»Dschungelcamp«

»Mir tut es leid«: Gil Ofarim überrascht mit Entschuldigung 

Gil Ofarim Foto: picture alliance / BoKo pictures

Kurz vor dem Start der neuen Staffel von »Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!« steht Teilnehmer Gil Ofarim erneut im Mittelpunkt der Debatte. Wie die »Bunte« berichtet, meldete sich der Musiker wenige Tage vor dem Einzug ins australische Camp selbst zu Wort – und zeigte sich reumütig.

Heute beginnt die neue Dschungelcamp-Staffel bei RTL, in der auch Ofarim (43) antritt. Für den Sänger ist es ein TV-Comeback, nachdem er sich nach dem Antisemitismus-Skandal weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Doch seine Rückkehr wird von massiver Kritik begleitet: In sozialen Netzwerken drohen Zuschauer mit einem Boykott der Show. Zudem kündigten einzelne Mitcamper an, ihn im Camp zur Rede stellen zu wollen.

Schauspieler Hardy Krüger jr. sagte in einem Interview, das Thema werde sich kaum vermeiden lassen und vermutlich auch im Dschungel zur Sprache kommen. Andere Teilnehmer äußerten sich bereits deutlich kritischer über Ofarims Verhalten in der Vergangenheit.

Lesen Sie auch

In Interviews vor dem Abflug nach Australien schlug der Musiker nun einen versöhnlicheren Ton an. In einem RTL-Gespräch erklärte er: »Mir tut es nur leid für die anderen Kandidaten, dass der Fokus gerade auf einer Person liegt.« Zudem betonte er, er habe seiner Familie ein Versprechen gegeben, nämlich »dass alles wieder gut wird«.

Wie die »Bunte« weiter schreibt, hoffen viele Zuschauer dennoch nicht auf einen Neuanfang, sondern fordern Antworten zu den Vorwürfen rund um den Skandal. Allerdings hatte Ofarims Bruder Tal in einer RTL-Warm-up-Sendung zuletzt angedeutet, dass sich der Musiker sich im Camp vermutlich nicht noch einmal ausführlich dazu äußern werde. Ob das angesichts der direkten Konfrontation durch Mitcamper durchzuhalten ist, gilt als fraglich. ja

Meinung

Die Eurovision gehört der Musik

Abermals wird der Ausschluss Israels von dem Musikwettbewerb gefordert. Doch das liefe auf eine Untergrabung des Formats hinaus, das so zum politischen Instrument verkommen würde

von Nicole Dreyfus  22.04.2026

Programm

Chassidischer Workshop, uralter Blockbuster und eine vergessene Heldin: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 23. April bis zum 30. April

 22.04.2026

Zahl der Woche

2010

Funfacts & Wissenswertes

 21.04.2026

Theater

Eine Party der perfidesten Art

Simone Blattner inszeniert in Weimar den subversiv-doppelbödigen Text »Rechnitz (Der Würgeengel)« von Elfriede Jelinek

von Joachim Lange  21.04.2026

Biografie

Konzertmeister des Stardirigenten

In seinem neuen Buch über Herbert von Karajan bezieht sich der Historiker Michael Wolffsohn auch auf den Schoa-Überlebenden Michel Schwalbé. Ein Auszug

von Michael Wolffsohn  21.04.2026

Literatur

Neue Literatur zur Frage: Was bedeutet es, heute jüdisch zu sein?

Jüdische Gemeinschaften sind gespalten – nach dem Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 und dem Gazakrieg. Viele Linke sehen sich in ihrem eigenen Umfeld mit Antisemitismus konfrontiert. Zwei neue Bücher liefern Denkanstöße

von Leticia Witte  21.04.2026

Kolumne

»Un-fucking-believable«

Als erste Israelin: Noga Erezʼ fast surrealer Auftritt auf dem Coachella Valley Festival

von Laura Cazés  21.04.2026

New York

»Der Teufel trägt Prada 2« feiert Premiere

Der 2006 erschienene erste Teil gilt als Kult. Die Premiere der Fortsetzung zieht die Prominenz in Scharen an. Wann startet das Werk in Deutschland?

 21.04.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Kamele an der Limmat oder wie Zürich mit Tradition umgeht

von Nicole Dreyfus  20.04.2026