Programm

Chassidischer Workshop, uralter Blockbuster und eine vergessene Heldin: Termine und TV-Tipps

Er gilt als Synonym für Menschlichkeit im Nationalsozialismus. Doch welche Rolle spielte Emilie Schindler? Die lange unterschätzte Ehefrau rettete unter hohem persönlichem Risiko zahlreiche Jüdinnen und Juden. »Emilie Schindler – Die vergessene Heldin«, Sonntag, 26. April, 23.20 Uhr arte Foto: © Gertrud Ferrari

Berlin
Workshop »Nigunim – Schätze der chassidischen ›Soul Music‹: Impulse, Konstellationen und Übergänge« – Anmeldung: alan.bern@othermusicacademy.eu
Sa 25. April, 10.30 Uhr, exploratorium berlin, Zossener Straße 24

Berlin
Filmreihe »Von Berlin nach Hollywood«: »Grand Hotel« ist der erste Spielfilm, der von den Gästen des Berliner Grand Hotels Ende der 1920er-Jahre berichtet. Er basiert auf dem Roman der aus Wien stammenden jüdischen Autorin Vicki Baum, die zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen der Weimarer Republik zählte und sich in Hollywood als Drehbuchautorin profilierte. Der Streifen gewann 1932 einen Oscar als bester Film.
Di 28. April, 19.30 Uhr, Urania Berlin e.V., An der Urania 17

Breisach am Rhein
Genussführung »Komm zu Schabbat! Jüdisches Leben in Breisach vor 1940«: Auf einem Rundgang durch das ehemalige jüdische Viertel und das Blaue Haus begegnet man der Kantorenfamilie Eisemann und den Geschichten ihres Alltags. Den Abschluss bildet ein Beisammensein bei koscherem Wein und Challa.
Fr 25. April, 10.30 Uhr, Blaues Haus, Rheintorstraße 3

Fürth
Führung »Fürth feiert Vielfalt: Jüdisches Leben begreifen – eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen«: Anmeldung mit Angabe von eventuell benötigten Hilfen: besucherservice@juedisches-museum.org
Do 30. April, 15.30 Uhr, Jüdisches Museum Franken, Königstraße 89

Hamburg
Vortrag »Zeitgenössische Perspektiven jüdischer Lyriker:innen und Filmemacher:innen: Anna Hofman«: Der Vortrag widmet sich jüdischer Lyrik und Poesiefilmen, in denen Räume zu Trägern persönlicher und kollektiver Erinnerung werden.
Do 23. April, 19.30 Uhr, Highnoon Studio CITY, Grindelhof 48–50

Hannover
Lesung und Gespräch »There is no life without pain«: Wie blicken junge Menschen auf das Verhältnis zu ihren Eltern? Für diese Lesung haben Jugendliche Dialoge geschrieben, die von den Schauspielenden aus »Gewässer im Ziplock« gelesen werden. Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch statt, mit dem Fokus: Welche Rolle spielen Eltern, wenn es um die religiöse und jüdische Identität geht? In Kooperation mit dem Schauspiel Hannover.
Mi 29. April, 19.30 Uhr, Villa Seligmann, Hohenzollernstraße 39

TV und Radio

»Schalom«: Jüdisches Leben heute
Freitag, 24. April, 15.52 Uhr Deutschlandfunk Radio

»Völkerverbindendes Doppelkonzert«: Mit »Distans« hat Sally Beamish ein Distanzen überbrückendes, völkerverbindendes Werk geschaffen. Den Violinpart übernimmt der ukrainisch-israelische Geiger Vadim Gluzman.
Freitag, 24. April, 20 Uhr NDR Kultur Radio

»Emilie Schindler – Die vergessene Heldin«: Oskar Schindler – seit »Schindlers Liste« kennt jeder diesen Namen. Er gilt als Synonym für Menschlichkeit im Nationalsozialismus. Doch welche Rolle spielte seine Frau Emilie Schindler? Die lange unterschätzte Ehefrau war weit mehr als eine Randfigur: Auch sie rettete unter hohem persönlichem Risiko zahlreiche Jüdinnen und Juden.
Sonntag, 26. April, 23.20 Uhr arte TV

»Mythen der Bibel – König Salomo«: König Salomo – legendärer Herrscher im Goldenen Zeitalter Israels, weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Wie sieht die Welt aus, in der Salomo einst herrschte? Die Doku gibt spannende Einblicke und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse.
Mittwoch, 29. April, 1.15 Uhr ZDFinfo TV

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