Jerusalem

Miki Zohar kritisiert Oscar-Sieg von »No Other Land«

Israels Kultur-Minister Miki Zohar Foto: Copyright (c) Flash 90 2025

Der israelische Kulturminister Miki Zohar hat negativ auf die Auszeichnung des israelisch-palästinensischen Dokumentarfilms »No Other Land« mit einem Oscar reagiert. Es sei ein »trauriger Moment für die Welt des Kinos«, schrieb Zohar in einem Post auf der Plattform X.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

In dem Film geht es um einen lokalen Konflikt Westjordanland. Die Regisseure Basel Adra und Yuval Abraham nutzten die Bühne in Los Angeles, um auf die Situation in ihrer Region hinzuweisen.

Lesen Sie auch

Zohar schrieb dazu bei X: »Anstatt die Komplexität der israelischen Realität darzustellen, haben sich die Filmemacher dazu entschieden, Erzählungen zu stärken, die Israel vor einem internationalen Publikum verzerrt darstellen.«

Meinungsfreiheit sei zwar ein wichtiger Wert, »aber die Diffamierung Israels in ein Instrument zu verwandeln, um international weiterzukommen, ist keine Kunst«, schrieb er weiter. Es handele sich vielmehr um »Sabotage gegen den Staat Israel, vor allem nach dem Massaker am 7. Oktober und dem noch andauernden Krieg«. dpa/ja

Sehen!

»In the Hand of Dante«

Die Handlung springt zwischen den Jahrhunderten hin und her. Trotzdem ist der Film mit Gal Gadot und Oscar Isaac ein gelungenes Werk

von Katrin Richter  13.07.2026 Aktualisiert

Paris

Isolation Israels ist »historisches moralisches Versagen«

»Es ist ein dunkler Moment für Juden auf der ganzen Welt«, sagt der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy. »Wir müssen stolz, stark und weise sein.«

 13.07.2026

Frauenfußball

Der Ball war nicht nur rund, sondern auch weiblich

Wie die österreichische Jüdin Ella Zirner-Zwieback zur Pionierin in einer von Männern dominierten Sportdisziplin wurde

von Martin Krauß  13.07.2026

Kulturkolumne

Mehr Gelb!

Mionesisch und Jüdischkeit oder Warum die Minions Hitler nicht geholfen hätten

von Sophie Albers Ben Chamo  13.07.2026

Social Media

Gil Ofarim dankt neuen und alten Fans

Der Musiker liefert eine Erklärung für die Stille, die ihn seit seinem Sieg beim Dschungelcamp umgibt

 12.07.2026 Aktualisiert

Kultur

Festival Yiddish Summer in Weimar gestartet

Der 26. Yiddish Summer Weimar widmet sich in diesem Jahr den bislang wenig beachteten Stimmen jiddischsprachiger Frauen. Auf dem Programm stehen 97 Veranstaltungen, darunter drei Uraufführungen

von Jens Büttner  12.07.2026

Kooperation

Eins plus eins ist mehr als zwei

Die deutsch-israelische Forschungsstiftung GIF feierte ihr 40-jähriges Jubiläum auf Schloss Elmau

von Gabriele Hermani  12.07.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Eine Tracking-App, eine Banane und wie der Sommer richtig gut wird

von Margalit Edelstein  12.07.2026

Aufgegabelt

Malabi-Eis

Rezepte und Leckeres

 12.07.2026