Programm

Kicken, Karneval, König Salomo: Termine und TV-Tipps

»Mythen der Bibel: König Salomo«: Samstag, 10. Januar, 12 Uhr ZDFinfo Foto: ZDF und Andreas Eisele.

Halle
Vortrag »Dovid Eynhorn – ein jiddischer Intellektueller« – Agnieszka Wierzcholska referiert im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums Osteuropäische Geschichte/Polenstudien.
Do 8. Januar, 18.15 Uhr | Steintor-Campus, Seminarraum 12, Emil-Abderhalden-Straße 26-27

Frankfurt am Main
»Klimawandel und Nachhaltigkeit im Judentum« –Die Kriege der Gegenwart dürfen nicht die Problematik des Klimawandels und
den Kampf gegen die ökologischen Krisen verdrängen. Anlässlich des Tu
Bischwat-Festes (jüdisches Neujahrsfest der Bäume) diskutieren die
Rabbinerinnen Jasmin Andriani und Elisa Klapheck über die Rechte der Natur, den Artenschutz und der Anerkennung der Vielfalt in Flora und Fauna als eine eigene ökologische Sichtweise aus dem Judentum.
Gewölbekeller »Goldener Apfel«, An der Staufenmauer 11

Hamburg
Monty Ott und Ruben Gerczikow lesen aus dem Band »Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen« und eröffnen Raum für Diskussion und Austausch. Anmeldung unter https://www.fcstpauli-museum.de/event/lesung-juden-auf-dem-platz-juden-auf-den-raengen/
Di 13. Januar, 19 Uhr | FC St. Pauli-Museum, Heiligengeistfeld 1

Hannover
»All opression is connected?« – Vortrag zum Thema Antirassismus und Antisemitismuskritik von Jan Rickermann. Anmeldung unter antisemitismusbeauftragter@mj.niedersachsen.de
Mi 14. Januar, 17 Uhr | Treffpunkt, Siebstraße 4 (neben dem Aegi)

Jena
»Antisemitismus im institutionellen Kontext Hochschule – Traditionslinien, Leerstellen und Forschungsstand«. Vortrag und Podiumsdiskussion
Mi 14. Januar, 19 Uhr | ThULB, Bibliotheksplatz 2

Köln
»Schalom & Alaaf – Jüdinnen und Juden im Kölner Karneval« – Aaron Knappstein, Präsident der Kölsche Kippa Köpp e.V., berichtet über Jüdinnen und Juden, die im organisierten Karneval seit 1823 präsent waren, über den ersten jüdischen Karnevalsverein, die vielfältige Szene jüdischer Künstlerinnen und Künstler in den 1920er-Jahren, den Bruch der Schoa und über den jüdischen Karneval in der Nachkriegszeit.
Mi 14. Januar, 19 Uhr | Aposteln-Aula an St. Aposteln, Apostelnkloster 1b

Möckern
Öffentlicher Fachvortrag »Ein Menschenbild im Judentum und bei Martin Buber« mit Vsevolod Silov
Mi 14. Januar, 19 Uhr | Theologische Hochschule Friedensau, An der Ihle 19

Potsdam
Der Jüdische Salon Potsdam: »Sex? Judentum? Fragen über Fragen!« mit Moderatorin Adriana Altaras und Gästen.
Anmeldung bis 9. Januar unter juedischer-salon@rathaus.potsdam.de
Di 13. Januar, 19 Uhr | Schinkelhalle, Schiffbauergasse 4 A

TV und Radio

»Mythen der Bibel: König Salomo«: Weiser König, Bauherr eines prächtigen Tempels, sagenhaft reich. Wie sieht die Welt aus, in der Salomo einst herrschte?
Samstag, 10. Januar, 12 Uhr ZDFinfo TV

»nachtlinie extra: Vermittlerin der jüdischen Kultur – Rachel Salamander«: Die Publizistin Rachel Salamander gründete einen gemeinnützigen Verein, der lange daran arbeitete, die alte Synagoge in der Reichenbachstraße zu sanieren und für die Stadtgesellschaft zu öffnen. Über ihre Lebensgeschichte und ihr Engagement als Vermittlerin der jüdischen Kultur spricht sie in der »nachtlinie extra«.
Montag, 12 Januar, 23.30 Uhr BR TV

»Die USA und der Holocaust«: Zwischen 1870 und 1914 kamen rund 25 Millionen Menschen in der Neuen Welt an, die meisten davon stammten aus Osteuropa. Unter ihnen waren zwei Millionen Juden, von denen sich mehr als die Hälfte in New York niederließen. Zu Beginn der 1920er-Jahre wurde der Antisemitismus salonfähig, angeheizt durch Persönlichkeiten wie den rassistischen Ideologen Madison Grant, den Automobilhersteller Henry Ford sowie den Flugpionier und Schriftsteller Charles Lindbergh. Teil eins einer dreiteiligen Doku
Mittwoch, 14. Januar, 01.35 Uhr arte TV

Glosse

Der Rest der Welt

New Yorker Geschichten: Zu viele Bücher kann es gar nicht geben

von Katrin Richter  11.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 11.08.2026

Reportage

Unter die Haut

Für viele Jüdinnen und Juden ist ein Tattoo nicht nur Körperschmuck – sondern auch ein Bekenntnis zur eigenen Identität. Vier tätowierte Menschen erzählen

von Nicole Dreyfus  11.08.2026

Filmkritik

»Noga« - Porträt der Sängerin Noga Erez zeigt persönliches Ringen

Ein dokumentarisches Porträt der israelischen Musikerin Noga Erez, deren internationaler Erfolg seit dem Hamas-Massaker und den antiisraelischen Kulturattacken ausgebremst wird

von Kathrin Häger  11.08.2026

Literatur

Tomer Gardi und Dana Vowinckel für Deutschen Buchpreis nominiert

Die Jury hat die Auswahl der 20 Kandidaten bekanntgegeben. Unter ihnen sind auch bekannte Autoren mit jüdischem Hintergrund

 11.08.2026

Social Media

Shirin David, Bill Kaulitz und die Wassermelonen-Jünger

Bei der Rapperin reicht ein »Free Palestine« für die Verbündeten, bei dem Sänger ein »Tel Aviv! Love!« für die Gegner. Ein Kommentar

von Pola Sarah Nathusius  11.08.2026

Nordrhein-Westfalen

Medienminister übt scharfe Kritik an Georg Restle und dem WDR

Nathaniel Liminski (CDU): »Israel und das Judentum sind kein Freiwild für jeden Vorwurf, auch nicht für Journalisten«

 11.08.2026 Aktualisiert

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  11.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026